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Formel 1 Montreal

Red Bull: Wären überrascht, wenn der Vorsprung nicht geschrumpft wäre

Red Bull ist nicht überrascht davon, dass der Vorsprung in Kanada "nur" 9,5 Sekunden war - Glückt dem Team schon bald der Startrekord der Formel 1?

Red Bull: Wären überrascht, wenn der Vorsprung nicht geschrumpft wäre

Neigt sich die absolute Red-Bull-Dominanz dem Ende entgegen? Das Formel-1-Rennen von Kanada war zumindest nicht mehr so souverän wie die anderen Grands Prix zuvor, denn der Vorsprung von Max Verstappen auf Fernando Alonso betrug in Montreal "nur" 9,5 Sekunden. Alle anderen Rennen - abgesehen vom Safety-Car-Ende in Australien - wurden mit mehr als 20 Sekunden Vorsprung gewonnen.

Doch bei Red Bull war man sich aufgrund der Umstände vor dem Rennen sicher, dass der Vorsprung in Kanada nicht so groß sein würde: "Es gibt ja nur sechs Kurven, da ist es unvermeidbar, dass die anderen aufholen", sagt Teamchef Christian Horner. "Wir wären überrascht gewesen, wenn das nicht der Fall gewesen wäre."

Hinzu kam, dass Red Bull in Kanada nur ein kleines Upgrade für seinen Frontflügel im Gepäck hatte, während Aston Martin mit einem umfangreichen Upgrade seinen Seitenkasten auffällig überarbeitet hatte und auch noch weitere Verbesserungen im Bereich Bodywork, Unterboden und Kühlung am Auto hatte.

 

"Natürlich haben sie sich dann verbessert und sind näher an uns herangekommen", sagt Verstappen. Zudem betont der Niederländer auch, dass Red Bull in Kanada nicht seinen besten Tag hatte. Das Auto hatte Probleme über die Randsteine und brachte die Reifen nicht auf Temperatur. Was sonst eine große Stärke des RB19 war, war hier also ein Nachteil.

Dass es trotzdem 9,5 Sekunden Vorsprung waren, wobei außer Red Bull niemand weiß, wie sehr sich Verstappen zurückgehalten hat, ist für die Konkurrenz kein gutes Zeichen.

Schon jetzt hat man 18 der vergangenen 19 Formel-1-Rennen gewonnen, in diesem Jahr ist man noch unbesiegt. "Das ist eine phänomenale Performance", staunt Horner. Immer wieder wird schon von der perfekten Saison gesprochen, die McLaren 1988 um ein Rennen verpasst hatte.

Damals gab es aber auch nur 16 Grands Prix in einer Saison, Red Bull müsste dafür 22 gewinnen. Aber zumindest rückt schon einmal der Startrekord immer näher. McLaren hatte damals die ersten elf Saisonrennen für sich entschieden - dafür fehlen Red Bull noch Siege in Österreich, Großbritannien und Ungarn.

Doch darauf schaut man im Team noch gar nicht: "Wir sind sehr fokussiert auf jedes einzelne Rennen an sich", betont Horner. "Wir versuchen, das Beste aus dem Auto, aus dem Team und aus den Fahrern zu holen. Und so werden wir in dieser Saison weitermachen. Und dann kommen die Statistiken von ganz alleine."

So wie etwa der 100. Formel-1-Sieg von Red Bull, den das Team in Kanada gefeiert hat - pünktlich vor dem Heimrennen am Red-Bull-Ring am kommenden Wochenende. "Es ist toll, dass wir mit so einem Run an Ergebnissen nach Österreich kommen", sagt Horner. "Mit 100 Siegen im Rücken ist es ziemlich passend, dass das nächste Rennen Österreich ist."

"Es werden eine Menge Heimfans kommen, es ist ausverkauft", freut er sich. "Und sie werden wie immer einen großen Event daraus machen. Ich glaube, der Event in diesem Jahr wird größer als je zuvor werden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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