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Topspeeds 2026: Wird die Formel 1 zu schnell?

Warum der Automobil-Weltverband (FIA) beim neuen Formel-1-Reglement für 2026 keine Bedenken hat, dass die Rennautos auf den Geraden zu schnell werden

Regeln 2026: Sorgen um zu hohe Topspeeds sind unbegründet

Die geplanten Regeländerungen zur Saison 2026 werden die Formel-1-Autos auf den Geraden schneller machen. Was aber, wenn die Geschwindigkeiten dann in einen kritischen Bereich führen?

"Wir haben von diesen Bedenken gehört", sagt Jan Monchaux als Technischer Direktor im Automobil-Weltverband (FIA). "Wir sind uns dessen bewusst. Und wir möchten betonen: Wir werden sicherstellen, dass die Geschwindigkeiten nicht in einen Bereich gelangen, in dem sie zum Sicherheitsthema werden."

Aber wie genau kann die FIA dafür sorgen, dass die nächste Generation der Formel-1-Fahrzeuge eben nicht zu schnell wird?

 

Monchaux verweist hier auf die aktive Aerodynamik und den neuen X-Modus für geringen Abtrieb: "Da können wir ansetzen und zum Beispiel auf manchen Geraden das Flachstellen des Heckflügels verbieten oder festlegen, wie weit sich der Heckflügel öffnen kann. So lässt sich der Topspeed kontrollieren." Außerdem könne der Weltverband "bei Bedarf" regulieren, Wie viel elektrische Energie zur Beschleunigung verwendet werde.

"Wir wollen auf keinen Fall absurde Risiken eingehen", betont Monchaux. 380 km/h ausgangs des Tunnels und vor der Hafenschikane in Monaco seien ausgeschlossen. "Das ist Unsinn und wird so nicht passieren. Aber wenn wir nicht einschreiten würden, bestünde dieses Risiko natürlich."

Wie die FIA auf die Regeln 2026 einwirken will

Eingreifen will die FIA aber nicht sofort. Monchaux und sein Team beim Weltverband wollen das neue Technische Reglement erst noch etwas "reifen" lassen, zumal Detailverhandlungen noch nicht abgeschlossen und die kompletten Regeln bisher nicht offiziell verabschiedet sind.

"Sobald sich die Autodesigns und die Simulationen der Teams etwas weiterentwickelt haben, nehmen wir die notwendigen Anpassungen vor, damit wir Geschwindigkeiten erzielen, die ungefähr auf dem jetzigen Niveau liegen. Plus minus fünf km/h oder dergleichen", sagt Monchaux.

Und was passiert 2026 in den Kurven?

Für die Kurvenfahrt wiederum sei mit sinkenden Geschwindigkeiten zu rechnen. "Die Autos werden ja leichter und haben weniger Abtrieb als die aktuellen Autos", erklärt Monchaux und meint, im Vergleich zum Ist-Zustand in der Formel 1 verliere ein Fahrzeug mehr als ein Drittel seines Anpressdrucks. Verlässliche Zahlen aber gibt es bisher noch nicht.

"Wenn die Teams in den kommenden Monaten ihre Simulationen angestellt und ein besseres Verständnis über die neuen Regeln gewonnen haben, dann werden wir uns über ein angemessenes Abtriebsniveau unterhalten. Das könnte ein paar Prozent über der Schwelle liegen, die aktuell im Reglement vorgesehen ist", sagt Monchaux.

Mit Schwierigkeiten bei etwaigen Anpassungen rechnet der FIA-Technikchef nicht: "Über den Unterboden zum Beispiel könnte man leicht ein paar Abtriebspunkte mehr dazugeben. Wir werden aber in jedem Fall versuchen, ein Limit zu setzen: höher als aktuell vorgesehen, aber niedriger als bei den aktuellen Autos. Die Kurvengeschwindigkeiten werden also etwas geringer ausfallen. Darum kommen wir nicht herum."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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