Renault ab F1-Rennen in Russland mit neuer MGU-K für 2017

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Renault ab F1-Rennen in Russland mit neuer MGU-K für 2017
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Petra Wiesmayer
06.04.2017, 09:06

Renault hofft, ab dem Grand Prix von Russland die neue MGU-K für 2017 einsetzen zu können, nachdem man für den Saisonstart auf die des Jahres 2016 zurückgreifen musste.

Cyril Abiteboul, Renault-Sportchef
Nico Hülkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Franz Tost, Scuderia Toro Rosso, mit Cyril Abiteboul, Renault-Sportchef
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Nico Hülkenberg, Renault Sport F1 Team, RS17

Für die ersten paar Rennen der Formel-1-Saison 2017 wollte Renault auf Nummer sicher gehen, dass es keine unangenehmen Überraschungen bezüglich der Zuverlässigkeit des Motors gibt. Deshalb griffen die Franzosen für das Werksteam und die beiden Kundenteams Red Bull Racing und Toro Rosso auf die MGU-K des Jahrs 2016 zurück.

Für diesen Schritt haben die Teams aber mit mehr Gewicht bezahlt, denn die alte Spezifikation wiegt 5 Kilogramm mehr und braucht auch eine zusätzliche 1 Kilogramm schwere Luftflasche zur Kühlung.

Nachdem die neuen Formel-1-Autos bereits am Gewichtslimit sind, ist dieses zusätzliche Gewicht natürlich nicht ideal. Deshalb hat Renault auch versprochen, alles zu tun, um die 2017er Version so schnell wie möglich zu bringen.

Die Franzosen haben zwar noch nicht gesagt, wann das genau sein wird, Quellen zufolge sei es aber für den Grand Prix von Russland – das 4. Rennen der Saison – geplant.

"Wir planen, die [MGU-K] für 2017 so schnell wie möglich zu bringen", sagte Renault-F1-Chef Cyril Abiteboul gegenüber Motorsport.com.

"[Die Leistung] der MGU-K ist durch das Reglement bestimmt – 210 KW – also können wir das nicht ändern. Wir können aber etwas bezüglich des Gewichts und ein bisschen bezüglich der Kühlung und der Lage machen."

"Bei der für 2017 war das alles etwas besser, es ändert die Situation aber nicht grundsätzlich. Es hat heute nichts geändert und wird auch nichts total ändern, wenn wir zu der für 2017 zurückgehen."

Auf die Frage, ob die neue MGU-K eingeführt werden könne, bevor der 2. Satz Motoren zum Einsatz kommt, sagte Abiteboul: "Absolut."

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