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Renault: Alonso-Rückkehr kein Zeichen für "Desinteresse" an jungen Fahrern

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Renault: Alonso-Rückkehr kein Zeichen für "Desinteresse" an jungen Fahrern
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
11.07.2020, 06:05

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul wehrt sich gegen Vorwürfe, man vernachlässige mit Alonsos Rückkehr die jungen Talente - "Werden von seiner Erfahrung lernen"

Mit Fernando Alonso hat sich Renault für einen erfahrenen, um nicht zu sagen, vergleichsweise alten Formel-1-Piloten als Nachfolger für Daniel Ricciardo entschieden. Immerhin wird der Spanier Ende dieses Monats 39 Jahre alt. Wenn er 2021 in die Königsklasse zurückkehrt, wird er der zweitälteste Pilot im Feld sein.

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul weiß, "dass unsere Entscheidung, wieder zu Fernando zurückzukehren, als ein Mangel an Interesse oder Loyalität gegenüber unserem eigenen Projekt der Renault Sport Academy gewertet werden könnte". Dort fördert der Hersteller junge Talente auf ihrem Weg in den Motorsport.

Doch Abiteboul betont, dass die Entscheidung für Alonso keine Entscheidung gegen den Nachwuchs sei: "Ich möchte ganz klar sagen, dass es das nicht ist. Der Plan der Akademie, als wir sie gründeten, war in der Tat, dass ein Fahrer 2021 in die Formel 1 einsteigen könnte. Und wer weiß? Es könnte der Fall sein."

Tatsächlich räumt der Teamchef aber ein, dass es die Corona-Krise und der dadurch bedingte Stillstand in vielen Rennserien erschwert hätten, "die Leistung der beiden Ältesten unserer Akademie, Guanyu Zhou und Christian Lundgaard, zu beurteilen". Beide treten dieses Jahr in der Formel 2 an, Lundgaard ist Rookie.

Cyril Abiteboul

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul lobt die Leistung der Nachwuchsfahrer

Foto: Motorsport Images

Wie die Formel 1 starteten auch sie am vergangenen Wochenende in Spielberg in die Saison. "Zhou hätte das Rennen gewinnen können, und Christian war in seinem ersten Rennen ohne Wintertests Vierter", resümiert Abiteboul. "Es ist uns also sehr, sehr ernst mit der Akademie, sehr ernst mit diesen beiden Personen im Besonderen."

Ob und wann sie in die Formel 1 aufsteigen können, müsse sich aber erst noch zeigen. "Ich bin sicher, dass Fernando wie Esteban (Ocon; Anm. d. R.) viel zu ihrer Entwicklung beitragen können", sagt Abiteboul und erhält Zustimmung von Alonso: "Ich werde versuchen, ihnen so gut wie möglich mit meiner Erfahrung zu helfen."

Der Spanier betont, er sei sich der Bedeutung des Nachwuchsprogramms für Renault bewusst. "Ich denke, die jungen, talentierten Jungs sind die Zukunft. Nach meiner persönlichen Erfahrung sind alle Teams, die in eine junge Fahrerakademie investiert haben, letztendlich dafür belohnt worden", hält der Formel-1-Rückkehrer fest.

"Ich bin mir meiner Aufgabe nicht nur im Auto, sondern auch außerhalb des Autos bewusst, und ich werde versuchen, mein Bestes zu tun und dem Team zu helfen, ein Weltmeisterteam zu werden. Wenn es mit mir am Steuer ist, wäre das fantastisch, wenn es mit einem künftigen, jüngeren Fahrer sein wird, werde ich trotzdem stolz sein."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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