Renault-CEO: Fernando Alonso ist "der Pate" des Alpine-Teams

Für Renault-Geschäftsführer Luca de Meo hat Fernando Alonso eine besondere Rolle im Alpine-Team - Der Rennstall bringt für Imola neue Updates mit

Renault-CEO: Fernando Alonso ist "der Pate" des Alpine-Teams

Dass Fernando Alonso ein einnehmendes Wesen hat, hat er in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. So ist es nun auch bei Alpine, wo der zweimalige Weltmeister 2021 sein Comeback gibt: "Er hat eine andere Rolle als noch vor 15 Jahren. Er ist der Pate von allen hier", sagt Renault-Geschäftsführer Luca de Meo gegenüber 'TopGear'.

"Renault ist Fernandos Zuhause", betont er weiter und will die Expertise des Starpiloten nutzen, um weiter zu wachen und wieder nach vorne zu kommen: "Das einzige, worum ich ihn bitte, ist uns dabei zu helfen, wieder ein Spitzenteam zu werden", so de Meo. "Denn dabei geht es um Einstellung und Mentalität. Und das bringt er mit."

Wie gut Alonso dem Team helfen kann, habe der Geschäftsführer bereits beim ersten Test in Bahrain bemerkt. Schon nach zehn Runden sei Alonso nach seiner Auszeit wieder am Limit gewesen und habe gutes Feedback gegeben. "Er merkt es sofort", lobt der Italiener.

"Unser Fokus liegt darauf, ihm ein Auto zu geben, mit dem er Spaß haben kann. Und dann weiß man ja nie, was in einem Grand Prix so passieren kann, oder?"

Beim Saisonauftakt in Bahrain blieb der französische Rennstall jedoch ohne Zähler. Alonso musste mit überhitzten Bremsen aufgeben, nachdem sich eine Sandwich-Verpackung in seinem Auto verfangen hatte, Esteban Ocon wurden gelbe Flaggen im Qualifying zum Verhängnis, zudem geriet seine Aufholjagd nach einer Kollision mit Sebastian Vettel ins Stocken.

Doch auch ohne die Probleme schien Alpine nicht die Pace zu haben, um es mit McLaren, Ferrari oder AlphaTauri aufnehmen zu können. "Das Wochenende in Bahrain hat einige Schwächen in unserem Paket aufgezeigt", sagt der geschäftsführende Direktor Marcin Budkowski. "Wir arbeiten hart daran, diese zu verbessern und ein paar Zehntelsekunden aufzuholen."

Für das nächste Rennen in Imola an diesem Wochenende hat das Team einige aerodynamische Entwicklungen im Gepäck und wird im Training noch einige Teile austesten, um die Richtung für zukünftige Updates zu bestimmen.

"Wir werden kämpfen müssen, um am Sonntag unsere ersten Punkte in dieser Saison zu holen", sagt Alonso. "Wir hoffen, dass unser Pech für diese Saison schon in Bahrain aufgebraucht wurde", so der Spanier. "Es sollte aber ziemlich eng sein, und ein paar Zehntelsekunden können schon einige Positionen ausmachen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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