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Renault-CEO will, dass Alpine "auf ewig in der Formel 1" bleibt

Renault bleibt der Formel 1 "für die Ewigkeit" verpflichtet, sagt Konzernchef Luca de Meo und erklärt, wie sich Alpine in der Königsklasse künftig positionieren will

Renault-CEO will, dass Alpine "auf ewig in der Formel 1" bleibt

Renault hat sich entschieden, sein Formel-1-Werksteam vor der Saison 2021 in Alpine umzubenennen - als Teil einer größeren Überarbeitung der Marken und Autofirmen des französischen Konzerns. Der Name Alpine wird sein offizielles Formel-1-Debüt an diesem Wochenende beim Saisonauftakt in Bahrain geben.

Die Umbenennung markiert die jüngste große Veränderung für das in Enstone ansässige Team, das über die Jahre hinweg mit Unterbrechungen als Renault-Werksteam in der Königsklasse fungiert hat. Es ist nun das einzige Team, das mit Renault-Motoren fährt, nachdem mit McLaren der letzte Kunde zu Mercedes gewechselt ist.

Konzernchef Luca de Meo, der im vergangenen Juli das Amt des Renault-CEOs übernahm, macht jedoch unmissverständlich klar, dass die Formel 1 trotz des Sparzwangs ein Kernbestandteil des Images des Unternehmens bleibt. Er weiß: "Was das Engagement von Renault angeht, ist es wahr, dass es mal vor und zurück ging."

"Aber wir waren immer da, seit 44 Jahren, als Motorenhersteller oder Motor und Chassis, mit unserer Marke", betont de Meo im Rahmen einer Medienrunde. "Als ich an die Spitze von Renault kam, sagte ich mir: 'Ich werde nicht derjenige sein, der die 44-jährige Geschichte von Renault beendet. Ich werde nicht dieser Typ sein'.

Der Italiener versichert: "Solange ich hier bin, müssen sich die Leute in der Formel 1 keine Sorgen machen. Sie müssen nur daran arbeiten, ein profitables Geschäftsmodell zu schaffen, Rennen zu gewinnen und ein gutes Image für die Firma zu haben. Aber eine der Botschaften von meiner Seite ist ganz klar, dass wir für die Ewigkeit da sind, mit Alpine in der Formel 1, denn sie ist das Rückgrat von Alpine."

In dem Zusammenhang zieht de Meo den Vergleich zur Scuderia Ferrari. "Bei Ferrari nimmt man die Gestione Sportiva heraus, und Ferrari ist eine andere Sache", hebt er die Bedeutung der Formel 1 für die Marke hervor. "Es ist das gleiche für Alpine." Und das werde es auch trotz des Vormarsches der Elektromobilität bleiben.

Auch in diesem Bereich will sich Alpine künftig stärker positionieren. De Meo spricht dabei von einer Mischung aus einem "Mini-Ferrari" und einem "Mini-Tesla". "Denn wir werden dem Verbraucher Elektroautos vorschlagen. "Wir werden versuchen, ein völlig neues Kundenerlebnis zu schaffen, mit dem Netzwerk, mit den Dienstleistungenund so weiter Es ist eine gute Gelegenheit zum Experimentieren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Luke Smith