Eilmeldung

Formel 1

Renault: Einigung auf Formel-1-Motor ab 2021 wird schwierig

Ab 2021 soll es in der Formel 1 ein neues Motorenkonzept geben, auf das sich alle Beteiligten einigen müssen – und das könnte schwierig werden, glaubt Renault-Chef Cyril Abiteboul.

Adam Cooper

Adam Cooper

Bearbeitet: 25.04.2017, 13:54

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Valtteri Bottas, Mercedes F1 W08; Sebastian Vettel, Ferrari SF70H; Lewis Hamilton, Mercedes F1 W08;

Cyril Abiteboul, Renault Sport F1 Team, Geschäftsführer

Christian Horner, Red Bull Racing; Helmut Marko, Red Bull; Jerome Stoll, Renault; Cyril Abiteboul, R

Startaufstellung

Cyril Abiteboul, Geschäftsführer, Renault Sport F1 Team

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08, führt am Start

Start: Valtteri Bottas, Mercedes F1 W08, führt

Start: Valtteri Bottas, Mercedes F1 W08, führt

Action in Kurve 1

Alan Permane, Cyril Abiteboul, Nick Chester, Ciaron Pilbeam, Renault Sport F1 Team

Patrice Ratti, Renault-Manager; Cyril Abiteboul, Renault-F1-Direktor

Sergey Sirotkin, Renault Sport F1 Team RS17

Die Diskussionen um ein neues Motorenkonzept haben bereits Ende März 2017 begonnen und Abiteboul sagt, dass man sich einig sei, was am aktuellen Reglement nicht stimmen würde. Eine Einigung aller Parteien – inklusive der Fans – wie es künftig aussehen soll, werde aber weniger einfach werden.

"Das ist typischerweise ein Gebiet, auf dem Lösungen aufgrund der Komplexität der Technologie, der Komplexität der Fragen, nicht so einfach zu finden sind", sagte Abiteboul gegenüber Motorsport.com.

"Man muss die Automobilhersteller, die das aktuelle Modell des Sports finanzieren, zufriedenstellen. Vielleicht kann man ein anderes Modell finden, bei dem die Hersteller für das Geschäftsmodell des Sports nicht mehr so wichtig sind. Das ist [momentan] aber nicht der Fall."

"Man muss die Fans zufriedenstellen, man muss die Kundenteams zufriedenstellen, diese Frage ist also nicht einfach zu lösen."

Weiterlesen:

"Ich denke, man kann aufgrund einer Diagnose – was ist gut, was ist schlecht an der aktuellen Formel – einen Konsens finden."

"Ich denke, eine Lösung wird schwieriger zu finden sein. Nicht nur aus politischen Gründen oder wegen eines Wettbewerbsvorteils, auch wenn das bei denen, die momentan an der Spitze sind, immer etwas mitspielen wird. Sie wollen den Vorteil, den sich sich aufgebaut haben, verteidigen und das ist auch in Ordnung."

"Davon abgesehen glaube ich, dass es ein Kampf für alle werden wird, die richtige Antwort auf die Diagnose zu finden."

Ein wichtiges Ergebnis des 1. Treffens war eine Vereinbarung, dass ein Hybrid-Element auch Teil der neuen Formel sein sollte und man einen Fokus auf den Sound des Motors legen sollte.

"Elektrifizierung wird immer ein Thema sein, das ist sicher, also brauchen wir Elektrifizierung, wir brauchen Hybrid", sagte Abitebul weiter. "Wir brauchen vielleicht einen anderen Mix aus Verbrennungsmotor und Hybrid, aber das darf die Show nicht zerstören."

"Wir brauchen Sound, die Formel 1 muss für die Fans Lärm machen und das liefern wir im Moment nicht."

Renault betont seit Langem, dass auch ein Fokus auf den Kosten liegen müsse und macht sich für eine Budgetobergrenze in der Formel 1 stark.

Zum Thema:

"Ohne in technische Details zu gehen – und diese Analyse sollte von allen geteilt werden – ist sie auch zu teuer für die Automobilhersteller, sie ist zu teuer für die Kunden", sagte Abiteboul.

"Eine Budgetobergrenze würde also helfen, da sind wir uns einig."

"Wo sollen wir aber hingehen? Das wird die Herausforderung, es ist aber eine gemeinsame Herausforderung. Ich hoffe also, dass wir mit all dem Grips, den wir m Fahrerlager haben, Lösungen finden können."

Wir wollen Deine Meinung!

Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?

An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen

- Das Motorsport.com-Team

Weiterlesen :

Diese Story teilen oder speichern

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Vorheriger Artikel Max Verstappen: Überholen macht in der Formel 1 2017 mehr Spaß

Nächster Artikel Hilft Mercedes Honda, in der Formel 1 Fortschritte zu machen?

Mehr von

Adam Cooper



Imola 1994: Warum David Brabham nach Ratzenbergers Tod trotzdem antrat

Formel 1

Formel 1

GP San Marino

30.04.2024

Imola 1994: Warum David Brabham nach Ratzenbergers Tod trotzdem antrat



Komatsu: Hoffnungslose Haas-Saisonprognose war "kein Blödsinn"

Formel 1

Formel 1 04.04.2024

Komatsu: Hoffnungslose Haas-Saisonprognose war "kein Blödsinn"



Die Zahlen sind da! So hat sich der Las Vegas GP für Liberty Media ausgezahlt

Formel 1

Formel 1

Las Vegas

03.04.2024

Die Zahlen sind da! So hat sich der Las Vegas GP für Liberty Media ausgezahlt

Mehr von

Renault F1 Team



Ferrari-Abschied 2006: Was im letzten Rennen von "Schumi" passierte

Formel 1

Formel 1

GP Brasilien

7 T.

Ferrari-Abschied 2006: Was im letzten Rennen von "Schumi" passierte



Der Tag, an dem Alonso Geschichte schrieb - und Schumachers Reich zerfiel

Formel 1

Formel 1 25.09.2025

Der Tag, an dem Alonso Geschichte schrieb - und Schumachers Reich zerfiel



Die Langzeit-Teamchefs der Formel 1

Formel 1

Formel 1 19.07.2025

Die Langzeit-Teamchefs der Formel 1

Aktuelle News



Honda-Piloten vor Rückkehr: Wie Mir und Marini ihre Zwangspause erlebten

MotoGP

MGP MotoGP

Sepang

12 Min.

Honda-Piloten vor Rückkehr: Wie Mir und Marini ihre Zwangspause erlebten



David Coulthard widerspricht: Warum das F1-Reglement keine Ausrede ist

Formel 1

F1 Formel 1 37 Min.

David Coulthard widerspricht: Warum das F1-Reglement keine Ausrede ist



"Adrenalin ist das beste Schmerzmittel": Marquez rechnet mit Martin in Sepang

MotoGP

MGP MotoGP

Sepang

48 Min.

"Adrenalin ist das beste Schmerzmittel": Marquez rechnet mit Martin in Sepang



Wolff packt aus: Maldonado-Sieg bei Williams verhalf ihm zum Mercedes-Job

Formel 1

F1 Formel 1

GP Spanien

1 h

Wolff packt aus: Maldonado-Sieg bei Williams verhalf ihm zum Mercedes-Job

Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!

Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.

Du hast 2 Optionen:

Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!

Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden

Benachrichtigungs-Einstellungen

Registrieren