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Renault gegen Entwicklungs-Embargo für 2021

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Renault gegen Entwicklungs-Embargo für 2021
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
23.05.2019, 13:07

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul stellt sich gegen eine diskutierte Entwicklungs-Deadline für 2021: Topteams sollen ihren Vorsprung nicht zementieren

Noch ist das neue Formel-1-Reglement für 2021 nicht einmal veröffentlicht, doch schon gibt es Ärger um einen möglichen Entwicklungsstart. Teil der Diskussionen ist ein Vorschlag, der verhindern soll, dass Teams frühzeitig im Hinblick auf 2021 entwickeln, sobald die Regeln veröffentlicht wurden. Die Deadline für CFD-Arbeiten soll im Oktober liegen, Windkanal-Arbeiten dürften erst im Dezember 2019 oder Januar 2020 beginnen.

Renault ist jedoch gegen eine solche Entwicklungs-Blockade. Teamchef Cyril Abiteboul sieht das als Taktik der aktuellen Topteams, um ihren Status zu behalten. Weil sie wohl um den WM-Titel 2020 kämpfen, könnten sie den Fokus nicht frühzeitig auf 2021 legen und wären damit gegenüber den anderen Teams im Nachteil - und das wollen sie nicht.

"Wir haben bereits zahlreiche Einschränkungen, und wenn wir diese nicht aufheben, dann haben wir 2021 die gleiche Reihenfolge wie jetzt. Und ich glaube nicht, dass es das ist, was wir wollen", sagt Abiteboul zu 'Motorsport.com'. "Mit dem Stillhalte-Abkommen sorgt die FIA aber gerade dafür. Das ist die Position einiger Topteams, weil sie keine Änderung am Status quo wollen."

Renault möchte gerne selbst entscheiden, wann man mit den Arbeiten für 2021 beginnt. Derzeit haben Mittelfeld-Teams wie der französische Hersteller ohnehin keine Chance auf Spitzenergebnisse und könnten so die Saison 2020 opfern, um danach besser dazustehen. Vorbild ist etwa das Honda-Team, das die Saison 2008 opferte und ein Jahr später als BrawnGP Weltmeister wurde.

"Wir wollen nach vorne schauen können", sagt Abiteboul. "Wir haben uns bewusst dazu entschieden, die Ressourcen im Hinblick auf den kommenden Regelzyklus zu verringern, weil wir bessere Arbeit leisten müssen - ansonsten können wir die Top 3 niemals einholen. Der einzige Weg ist, früher als sie zu beginnen. Das hilft mit Sicherheit."

Der Franzose ist aber noch aus einem anderen Grund gegen das Entwicklungs-Embargo: "Das ist extrem schwer zu überwachen", sagt Abiteboul. Denn für die FIA sei es nur schwierig zu wissen, ob neue Designs für das alte oder das neue Reglement entwickelt werden. "Wenn du im Windkanal bist und dir einen Frontflügel anschaust: Sieht er wie 2020 aus oder nicht?"

"Unserer Meinung nach ist das zu schwierig zu überwachen. Und wenn es zu schwierig zu überwachen ist, dann sollte man besser nicht versuchen, es zu überwachen", sagt der Teamchef weiter. "Darum sollte es in den Händen der Teams liegen, wie sie ihre Ressourcen zwischen 2019, 2020 und 2021 aufteilen möchten."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Teams Renault
Urheber Norman Fischer