Renault: Hülkenbergs Leistung in der F1 ein Ansporn für Palmer

Renault-F1-Chef Cyril Abiteboul sagt, dass Jolyon Palmer durch die gute Leistung seines Teamkollegen Nico Hülkenberg eher angespornt als frustriert sein sollte.

Renault: Hülkenbergs Leistung in der F1 ein Ansporn für Palmer
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team
Cyril Abiteboul, Renault Sport F1, Geschäftsführer
Bergung des Unfallautos von Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team
Crash: Romain Grosjean, Haas F1 Team; Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Unfall: Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17; Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

In den 4 Rennen der Formel 1-Saison 2017 wurde Jolyon Palmer 2 Mal 13., in Melbourne und Sochi fiel er aus. Teamkollege Nico Hülkenberg qualifizierte sich nicht nur regelmäßig in den Top 10, er holte in Bahrain als 9. und in Sochi als 8. auch WM-Punkte.

"Er [Palmer] muss die positive Seiten dessen sehen, dass Nico so gut ist", sagte Abiteboul gegenüber Motorsport.com.

"Er muss das Gefühl haben, dass er in einem Team ist, das die Fähigkeit hat, so eine Leistung zu bringen. Und diese Leistung ist nicht nur für Nico, wir sind keine Ein-Mann-Show, und er muss Teil davon sein."

"50 Prozent aller unserer Leistung ist für jeden Fahrer, also sind 50 Prozent für Jo. Jo muss Punkte für das Team holen, daher gibt es keinen Zweifel an unserer Verpflichtung ihm gegenüber."

Abiteboul sagt, dass Palmers Wochenende in Sochi von durch seinen Crash in Q1 kaputtgemacht wurde, als er versuchte, etwas verpasste Zeit aus dem 3. Freien Training nachzuholen.

"Wenn man sich das gesamte Wochenende ansieht, hat er einen Fehler gemacht, den in Q1. Er hätte es leicht in Q2 geschafft, das konnten wir anhand der Sektorzeiten sehen."

"Wenn er in Q2 gewesen wäre, wäre er nicht auf einem Startplatz gestanden, wo immer was passiert. Und in Kurve 2 ist etwas passiert."

"Nach den Daten gab es offensichtlich nichts, was er hätte tun können, um den Unfall zu vermeiden. Wir sind also mit einem sehr frustrierten Jo abgefahren, wegen eines einzigen Fehlers in einem sehr schwierigen Umfeld."

Abiteboul will auch Palmers Crew motivieren, die in Russland viel zu tun hatte.

"Es tut uns für die andere Seite der Box extrem leid. Ich sollte daher Jos Team besonders erwähnen."

"Wir hatten eine Reihe Probleme am Auto, mussten das Chassis wechseln, den Motor wechseln, der Unfall im Qualifying. Mir tut es für Jo und die Gruppe hinter ihm leid, die an dem Wochenende einen bemerkenswerten Job gemacht haben."

"Wenn man das Chassis und den Motor wechselt, gibt es alle möglichen Gründe für Probleme. Wir hatten aber kein einziges operatives Problem, das ist nur den Jungs zu verdanken."

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