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Renault peilt für Formel-1-Saison 2017 die Top 5 an

"Ermutigende" Prüfstandtests schüren bei Renault die Hoffnung, dass es mit dem gebeutelten Werksteam über kurz oder lang vorangeht.

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16
Kevin Magnussen, Renault Sport F1 Team RS16
Frederic Vasseur, Renault Sport F1 Team, Renndirektor
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16
Auto von Kevin Magnussen, Renault Sport F1 Team RS16
Kevin Magnussen, Renault Sport F1 Team RS16

Im ersten Jahr nach der Übernahme des Lotus-Teams tut sich Renault als reines Werksteam in der Formel 1 schwer. Bei den ersten 14 Saisonrennen bis einschließlich des Grand Prix von Italien in Monza gelang den "Gelben" lediglich eine Top-10-Platzierung: Kevin Magnussen wurde beim Grand Prix von Russland in Sochi Siebter, auch wenn er nicht so recht weiß, wie er das geschafft hat.

Im Hinblick auf die Zukunft herrscht bei Renault jedoch Aufbruchstimmung. Dies liegt nicht zuletzt an der Weiterentwicklung des Antriebsstrangs, wovon neben dem Werksteam auch Red Bull Racing profitiert. "Es gab zwei ordentliche Schritte nach vorn, den ersten im Winter und den zweiten für Monaco/Kanada", blickt Renault-Teamchef Frederic Vasseur im Gespräch mit Motorsport.com zurück.

Hinsichtlich der Zukunft merkt Vasseur an: "Wir wissen genau, was wir haben. Der V6 für 2017 läuft bereits auf dem Prüfstand und ich finde, dass er ermutigend läuft." So glaubt man in Enstone, den von Renault-Präsident Carlos Ghosn vorgegebenen Plan einhalten zu können.

"Wir haben den Fahrplan von Ghosn, der vorsieht, dass wir im dritten Jahr um Podestplätze und im fünften Jahr um Rennsiege fahren können. Das heißt, dass wir zwischen heute und dem dritten Jahr in die Position kommen müssen, um es aufs Podest zu schaffen", sagt Vasseur und fügt hinzu: "Somit sollten wir im nächsten Jahr auf Platz fünf abschneiden. Ich finde, das wäre eine gute Errungenschaft."

Wer in der Saison 2017 die beiden Fahrer im Renault-Werksteam sein werden, ist noch offen. Die diesbezügliche Entscheidung hat das Team kürzlich verschoben.

Das Gespräch führte Jonathan Noble

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