Renault selbstbewusst: Antrieb leistungsstärker und haltbarer

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Renault selbstbewusst: Antrieb leistungsstärker und haltbarer
Autor: André Wiegold
Co-Autor: Jonathan Noble
09.02.2018, 12:48

Renault will für die kommende Formel-1-Saison 2018 einen leistungsstärkeren und haltbareren Antrieb entwickeln – McLaren freut sich auf die Spezifikation

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32 with aero sensor
Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Nico Hulkenberg, Renault F1 Team RS17

Renault hat sich für die Formel-1-Saison 2018 das große Ziel gesetzt, einen optimierten Motor zu konzipieren, der sowohl leistungsstärker als auch haltbarer ist. Im vergangenen Jahr gewann der französische Hersteller mit Red Bull einige Rennen, hatte aber auch mit Problemen zu kämpfen. Vor allem die Haltbarkeit bereitete den Entwicklern Kopfschmerzen.

Der neue Partner McLaren ist mit der Entwicklung seitens Renaults im Winter sehr zufrieden. McLaren-Geschäftsführer Zak Brown sagt: "Die Alarmglocken läuten nicht. Renault scheint sehr selbstbewusst zu sein. Das Team spricht nur lobend über seine Spezifikation." Der Hersteller habe in Sachen Leistung und Haltbarkeit einen Schritt vorwärts gemacht und sei zufrieden mit den Tests auf dem Prüfstand. Vor allem die Haltbarkeit habe Renault deutlich optimiert.

"Im vergangenen Jahr hatte das Team die Leistung", so Brown. "Die Haltbarkeit machte dem Rennstall dann aber einen Strich durch die Rechnung." McLaren-Technikchef Tim Goss fügt hinzu: "Der entwickelte Motor ist nun stärker und besser." Renault stünde aufgrund der Regeländerungen und verringerten Anzahl an verfügbaren Komponenten trotzdem vor einer großen Herausforderung.

"Es ist kein einfache Aufgabe, die Lebenszeit der Komponenten zu verlängern", so Goss weiter. "Deshalb hat sich Renault darauf konzentriert, die Haltbarkeit zu verbessern. Die Leistung stand nicht allein im Fokus." Laut Brown will Renault in der kommenden Saison einige "magische Modi" zur Verfügung stellen, um das Leistungspotenzial im Qualifying zu erhöhen – eine Schwäche der Franzosen im vergangenen Jahr.

Laut McLaren-Chefingenieur Matt Morris profitiert McLaren von einer reiferen Beziehung zu Renault als im vergangenen Jahr zu Honda. "Sie haben mehr Erfahrung", fügt er hinzu. "Die Mitarbeiter sind schon länger dabei und schnüren die Pakete deshalb viel schneller als Honda." Trotzdem müsse Renault und McLaren noch daran arbeiten, den Motor an das Auto anzupassen. Für das Jahr 2019 soll ein wichtiger Schritt in diese Richtung gemacht werden.

Goss sagt: "Sie hören uns zu. Es wird einige Änderungen am Motor geben. Jetzt versuchen wir, den Antrieb einfach ins Auto zu bekommen. Für Änderungen fehlt uns jetzt die Zeit. Wir sprechen mit Renault schon über die Saison 2019 und darüber, wie wir den Motor anpassen können."

 

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