Renault: Technik-Updates können Baku-Samstag nicht vergolden

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Renault: Technik-Updates können Baku-Samstag nicht vergolden
Autor:
Co-Autor: Jake Boxall-Legge
27.04.2019, 21:36

Nach enttäuschendem Freitagstraining wurde bei Renault der alte Heckflügel wieder ausgepackt - der Effekt hielt sich im Qualifying aber in überschaubaren Grenzen

Bevor es am Samstag, dem zweiten Streckentag des Formel-1-Wochenendes in Baku 2019, auf die Piste ging, packte Renault ein im Vergleich zum Freitag verändertes Aero-Paket für den R.S. 19 aus. Um auf dem tückischen Stadtkurs etwas mehr Abtrieb zur Verfügung zu haben, wurden die Autos von Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg vor dem dritten Freien Training mit einem anderen Heckflügel als am Freitag bestückt.

Dabei handelte es sich aber nicht um einen neuen Flügel, sondern de facto um ein Zurückrüsten auf den Stand vor Beginn des Baku-Wochenendes. So weist der nachträglich montierte Flügel wieder das etwas stärker gekrümmte Hauptflügelelement auf, wie man es schon bei den ersten drei Saisonrennen gesehen hatte. Damit lässt sich etwas mehr Abtrieb generieren als mit dem speziell für Baku angefertigten Heckflügel, der lediglich am Freitag zum Einsatz kam.

Heckflügel: Renault R.S. 19

Mit dem speziell für Baku gefertigten Flügel war am Freitag noch weniger zu holen

Foto: Giorgio Piola

Mit dem Baku-Flügel, der sich nicht nur durch eine geringere Krümmung des Hauptflügelelements auszeichnet, sondern auch veränderte seitliche Endplatten aufweist, waren Ricciardo und Hülkenberg im einzigen repräsentativen Freitagstraining auf die Positionen 15 und 17 gefahren.

Nach der Rückrüstung am Samstag sprangen im Vormittagstraining die Positionen elf und 16 und somit nur eine geringfügige Verbesserung heraus. Im Qualifying lief es nicht besser. Ricciardo startet am Sonntag von P11, Hülkenberg nach Q1-Aus von P16. Der Deutsche war einer der Leidtragenden des durch Robert Kubicas Crash hervorgerufenen Abbruchs. Ungeachtet dessen tut sich Renault am Baku-Wochenende aber generell schwer.

Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

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