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Die Absage der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien könnte für Cadillac "tatsächlich ganz vorteilhaft", glaubt Valtteri Bottas: Das Team will die Zeit für Updates nutzen

Rennabsage: Warum die lange Pause für Cadillac "ganz vorteilhaft" sein könnte

Valtteri Bottas glaubt, dass die Rennabsagen für Cadillac "vorteilhaft" sind

Foto: LAT Images

Die Absage der beiden Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien aufgrund des Nahost-Konflikts führt bereits nach dem dritten Saisonrennen in Japan zu einer fünfwöchigen Pause - eine Unterbrechung, die offenbar nicht allen Teams ungelegen kommt. Vor allem Cadillac hofft, von der freien Zeit profitieren zu können.

"Ich denke, das ist tatsächlich ganz vorteilhaft für uns", glaubt Valtteri Bottas. "Wir haben mehr Zeit, um die Dinge zu regeln, denn wir haben immer noch Probleme. Wir hatten noch keine problemlose Woche - und auch mehr Zeit, um die Leistung weiter zu steigern."

"Alle haben monatelang unter Hochdruck gearbeitet, daher ist es für einige vielleicht auch gut, mal kurz durchatmen zu können", ergänzt der Finne, der beim Großen Preis von China auf dem 13. Platz ins Ziel kam. Beim Auftakt in Australien musste Bottas seinen MAC-26 wegen Problemen am Benzinsystem abstellen.

Cadillac kämpft noch mit Kinderkrankheiten

Doch das war längst nicht die einzige Herausforderung für das neue Formel-1-Team: Im Training in Melbourne verloren beide Cadillac-Piloten ihren Außenspiegel, zudem sind die Boxenstopps im Vergleich zu den anderen Teams aktuell noch deutlich zu langsam.

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Das größte Verbesserungspotenzial liegt jedoch offensichtlich im Chassis. Cadillac hatte sich vor seinem Formel-1-Debüt bewusst für Sicherheit bei Design und Produktionsfristen entschieden. Das Team konnte sein erstes Auto bereits am 16. Januar testen, also 19 Tage früher als Williams.

Das ging offenbar auf Kosten der Performance. "Wir hatten es erwartet, das war uns klar", sagte Sergio Perez bereits vor dem Wochenende in Shanghai. "Das Auto war ja schon lange fertig. Es ist sehr einfach gehalten; die Abnahme musste sehr früh erfolgen."

Bottas hofft auf "größeres" Update in Miami

"Deshalb war uns klar, dass der Start schwierig werden würde", ergänzt der Mexikaner, während Teamkollege Bottas betont: "Besonders aerodynamisch fehlt uns noch einiges an Last, vor allem am Heck. Das schränkt uns mit diesem Set-up etwas ein, weil wir alles tun müssen, um das Heck zu schützen."

Sobald mehr Last auf dem Heck liege, gehe es auch "bergauf", meint der Finne, der sich in China über die ersten Updates freuen konnte: Cadillac hatte in Shanghai sowohl einen neuen Diffusor als auch überarbeitete Spiegelhalterungen dabei, und es gibt weitere Ideen.

"Wir hatten geplant, für fast jedes Rennen etwas Neues zu haben [bevor die Läufe im Nahen Osten abgesagt wurden], also auf jeden Fall etwas für Japan und dann hoffentlich etwas Größeres nach der Frühjahrspause", verrät Bottas, dem die verlängerte Auszeit durch die beiden Rennabsagen offenbar ganz gelegen kommt.

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