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"Reverse Grid": Wolff schlägt Startaufstellung nach Alphabet vor

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"Reverse Grid": Wolff schlägt Startaufstellung nach Alphabet vor
Autor:
Co-Autor: Christian Nimmervoll

Wie Mercedes-Sportchef Toto Wolff inzwischen zu einer gestürzten Startaufstellung in der Formel 1 steht und warum er das Element Zufall nicht gut findet

Werden Formel-1-Rennen besser, wenn das Feld in umgekehrter Reihenfolge losfährt, mit einer gestürzten Startaufstellung? Diese Frage wurde nach dem turbulenten Italien-Grand-Prix mit Überraschungssieger Pierre Gasly im AlphaTauri neu diskutiert. Ob Mercedes-Sportchef Toto Wolff seither seine Meinung über ein solches Format geändert hat?

Auf die entsprechende Nachfrage sagte Wolff in Mugello scherzhaft: "Ich habe eine bessere Idee! Ich würde eine gestürzte Startaufstellung machen, und zwar in alphabetischer Reihenfolge der Teamnamen. Und dann würden wir uns umbenennen in AMG."

Ohne Augenzwinkern fügte Wolff hinzu, er bleibe bei seinem bisherigen Standpunkt. Er halte eine gestürzte Startaufstellung nicht für ein geeignetes Format in der Formel 1. "Und ich glaube nicht, dass wir mit dem Format herumspielen sollten", so meint er.

Historische Formate besser nicht ändern

Begründung: Man wolle die Fans nicht vor den Kopf schlagen, indem man historisch gewachsene und verständliche Strukturen verändere. Denn in der Formel 1 startet nun einmal seit jeher der Schnellste aus dem Qualifying von der Pole-Position ins Rennen.

"Wir sollte da nichts anstellen", sagt Wolff. "Nicht, weil ich da nur an Mercedes denke, im Gegenteil. Mir gefällt Variabilität und Unvorhersehbarkeit. Und es wird wieder Rennen geben, die schwierig sind, so wie Monza. Niemand will aber einen Sieger sehen, der von einer gestürzten Startaufstellung kommt."

Die Formel 1 täte gut daran, außergewöhnliche Ergebnisse nicht künstlich zu fabrizieren, "nur weil wir glauben, dass die Hackordnung eine andere sein sollte", so Wolff weiter.

Die Formel 1 als "Leistungsgesellschaft"

Sein Standpunkt ist und bleibt: "Die Formel 1 ist eine Leistungsgesellschaft, ein Sport, in dem der beste Mann im besten Auto gewinnt. Das ist nicht die [Wrestling-Plattform] WWE, wo das Ergebnis völlig zufällig ist."

"Wenn wir Zufall wollen, dann müssen wir eine Show daraus machen. Die DNA der Formel 1 ist aber: Es ist ein Sport, und erst dann eine Unterhaltungsplattform. Es ist keine Show. Es ist keine Reality-Show und kein Big Brother. Und ich glaube auch nicht, dass wir uns dorthin entwickeln sollten."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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