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Ricciardo: Qualifying in Monaco ist das intensivste Gefühl für einen Fahrer

Wie zeitgemäß ist Monaco? Obwohl die Formel-1-Rennen meist zu einer Prozession werden, finden die Fahrer, dass das legendäre Straßenrennen bleiben muss

Ricciardo: Qualifying in Monaco ist das intensivste Gefühl für einen Fahrer

Die Formel-1-Strecke in Monaco spaltet die Geister. Der enge Stadtkurs im Fürstentum ist seit der ersten Saison im Jahr 1950 regelmäßig mit kleinen Ausnahmen im Rennkalender und steht symbolisch für die Tradition der Königsklasse. Doch es gibt ein großes Problem. Das Überholen ist nahezu unmöglich, was das Rennen am Sonntag meistens zu einer Prozession macht.

Für die Fahrer gibt es aber wohl keine größere Herausforderung, als ein Formel-1-Auto so schnell wie möglich durch die Häuserschluchten zu bewegen. Schon während der letzten Veranstaltungen wurden die Piloten immer wieder gefragt, ob Monaco einen Platz im Kalender verdient hat.

"Ja, denn ich denke an das Qualifying und an die Veranstaltung selbst", sagt Daniel Ricciardo von Racing Bulls. "Und als Fahrer fühlt man sich in Monaco wie ein Superstar. Es ist der einzige Ort, an dem man das Gefühl hat: 'Heilige Scheiße', und als ob ich etwas ziemlich Großartiges tue."

"Es ist also ein Gefühl da. Es ist wie eine Aura, die diese Veranstaltung, dieses Rennen umgibt. Der Samstag, das Qualifying in Monaco, ist eines der intensivsten Gefühle, die man als Fahrer erlebt. Allerdings auch am Sonntag, nur vielleicht ist es ein bisschen anders."

Leclerc: Keine Strecke kommt an Monaco ran

Ricciardo konnte 2018 das Rennen für Red Bull im Fürstentum gewinnen, als er mit großen Motorenproblemen Ferrari-Pilot Sebastian Vettel hinter sich halten konnte. Ein Fahrer, der schon seit Jahren nah an einem Sieg dran ist, ist der Lokalmatador Charles Leclerc. Und auch für ihn hat kein Rennen so einen Stellenwert wie Monaco.

"Für mich ist Monaco das kultigste Rennen der Saison", sagt er. "Natürlich bin ich Monegasse, also bin ich auch voreingenommen. Aber es ist ein Rennen, das mich dazu gebracht hat, davon zu träumen, eines Tages ein Formel-1-Fahrer zu werden."

"Das Qualifying am Samstag ist natürlich absolut unglaublich. Und keine der Rennstrecken kommt auch nur annähernd an das heran, was wir in dieser Qualifying-Runde fühlen, und wie präzise man sein muss, wie mutig man sein muss. Das ist etwas, das ich als Fahrer wirklich sehr genieße."

McLaren-Piloten: Qualifying ist Prozession im Rennen wert

Die beiden McLaren-Piloten finden ebenfalls, dass das Qualifying so einzigartig ist, dass man über durchschnittlich nur 9,5 Überholmanövern pro Rennen in den letzten zehn Monaco-Grands-Prix hinwegsehen kann.

"Das Rennen ist nicht besonders spannend, es sei denn, es regnet wie letztes Jahr", so Oscar Piastri. "Aber das Qualifying in Monaco ist für mich als Fahrer das aufregendste und der größte Adrenalinstoß der ganzen Saison. Man muss versuchen, es richtig zu machen

richtig hinzubekommen und die Mauern zu streifen."

"Für mich ist das eine der aufregendsten Sachen, die man in einem Rennwagen machen kann. Natürlich wird das Rennen ein bisschen zu einer Prozession, aber für mich ist das Spektakel des Qualifyings und die Geschichte, die es mit sich bringt, mehr als genug."

Teamkollege Lando Norris fügt hinzu: "Ich meine, es gibt auch viele andere Rennen im Kalender, bei denen es kaum Überholmanöver gibt und die einfach nur langweilig sind. Das letztjährige Monaco war ziemlich aufregend. Es gab ein paar Rennen, die ziemlich aufregend waren, wenn es geregnet hat."

"Aber es gab auch viele Rennen in dieser Saison, bei denen die Leute Mühe hatten, zu überholen, und es ist einfach so, dass sich die Reihenfolge verteilt. Und das war's dann auch schon. In Monaco weiß man eigentlich schon, dass es so sein wird, aber wie es im Quali ist, weiß man nicht. Und ich denke, dass auch die Geschichte eine Rolle spielt, und ich denke, sie ist es wert."

Das Überholen im Fürstentum war schon immer schwierig, doch mit der immer ausgepfeilteren Aerodynamik in der Formel 1 ist das Hinterherfahren immer schwieriger geworden. Die Autos sind zudem so schwer wie noch nie, was der Wendigkeit in den Kurven nicht gerade hilft.

"Ich denke aber, dass das schwere Überholen daran liegt, dass die Autos im Laufe der Jahre schwerer und größer geworden sind", vermutet auch Leclerc. "Ich bin sicher, dass wir, sobald das in Angriff genommen wird, hoffentlich bald, ein besseres Rennen am Sonntag in Monaco haben werden. Aber Monaco sollte bleiben. Es ist eine Ikone, es gibt es schon seit Ewigkeiten. Und für einen Fahrer ist es wirklich aufregend, die Grenzen so auszureizen."

Mit Bildmaterial von Sutton.

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