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Rio Motorsport verspricht Umweltschützern 700.000 neue Bäume

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Rio Motorsport verspricht Umweltschützern 700.000 neue Bäume
Autor:
Co-Autor: Carlos Costa

Das Rennstreckenprojekt in Rio de Janeiro ist ins Visier von Umweltschützern geraten, doch der Betreiber verspricht nun ökologische Ausgleichsmaßnahmen

Pläne, den Grand Prix von Brasilien schon ab 2021 auf einer brandneuen Rennstrecke in Rio de Janeiro statt wie bisher in Interlagos (Sao Paulo) auszutragen, stoßen derzeit auf Widerstand in der Bevölkerung. Denn für das neue Rennstreckenprojekt müssten 170 Hektar des Camboata-Regenwalds im Stadtteil Deodoro abgeholzt werden.

"Der Wald ist eines der letzten Gebiete Atlantischen Tieflandregenwaldes im Großraum von Rio", wird Haroldo Lima vom Botanischen Institut in Rio von der Online-Plattform 'neues-deutschland.de' zitiert. Laut Lima stehen in Deodoro 77 teilweise vom Aussterben bedrohte Baumarten, weshalb das Projekt aus ökologischer Sicht scharf kritisiert wird.

Der Regenwald sei auch wichtig, um die tropischen Regenfälle in der Region wie ein Schwamm aufzunehmen. Wird er abgeholzt, befürchten Forscher zunehmende Überschwemmungen und einen Anstieg der Temperaturen im umliegenden Stadtgebiet. Und nicht zuletzt verlieren viele Tiere wie die Königsboa oder der Breitschnauzen-Kaiman einen wichtigen Zufluchtsort.

Doch das Konsortium Rio Motorsport, das das Projekt mit dem Ziel von Formel-1- und MotoGP-Rennen vorantreibt und Medienberichten zufolge umgerechnet 200 Millionen Euro dafür budgetiert hat, antwortet nun auf die Kritik aus den Reihen der Umweltschützer.

Insgesamt seien 170 Hektar Land betroffen, heißt es auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com'. Von diesen 170 Hektar seien 111 Hektar Regenwald, mit insgesamt 114.000 Bäumen. Von denen seien wiederum 35 Prozent ohnehin bereits abgestorben. Für den Bau der Rennstrecke müsse man unterm Strich insgesamt 55 Hektar kahlschlagen und 70.000 Bäume fällen.

Das Fällen der 70.000 Bäume werde man mit dem Setzen von insgesamt 700.000 neuen Bäumen kompensieren, verspricht Rio Motorsport. Teilweise auf dem Gelände in Deodoro, teilweise andernorts. Die bepflanzte Fläche werde damit unterm Strich sogar größer sein als vor Realisierung des Projekts, heißt es.

Ob die Bedenken der Umweltschützer damit ausgeräumt sind, ist nicht bekannt. Unter dem Hashtag "BrazilSaysNoToDeforestation" war das Thema zuletzt sehr präsent. Insbesondere nach einem geleakten Brief von Chase Carey an Rios Gouverneur Claudio Castro, in dem er erklärt, dass nur noch die erforderlichen Genehmigungen fehlen, um mit der Formel 1 nach Rio zu kommen.

Mit Bildmaterial von Abrivio (Lizenz CC 2.5).

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Urheber Christian Nimmervoll