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Roger Penske äußert sich über Mercedes-Gerüchte

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Roger Penske äußert sich über Mercedes-Gerüchte
Autor:
17.11.2019, 10:03

Während Bernie Ecclestone eine seiner berühmten "Handgranaten" wirft, nimmt Roger Penske erstmals zu Gerüchten Stellung, er könnte das Mercedes-Team kaufen

Der amerikanische Rennsportmogul Roger Penske hat Gerüchte dementiert, wonach er Ende 2020 das Mercedes-Team übernehmen könnte. Ein entsprechender Medienbericht sei "absolut nicht wahr", sagt Penske dem Magazin 'RACER', und er unterstreicht: "Mein Teller ist voll."

Zuvor hatte 'Auto Bild motorsport' berichtet, das Silberpfeil-Team stehe zum Verkauf, weil der Daimler-Konzern ein Milliarden-Sparprogramm anwerfen muss. Die Gerüchte machen seither im Internet die Runde. Erhärtet werden konnten sie aber bisher nicht. Penske hat erst kürzlich den berühmten Indianapolis Motor Speedway und die IndyCar-Serie übernommen und damit genug zu tun. Auch wenn es grundsätzlich stimmt, dass er in Nordamerika eng mit dem Daimler-Konzern zusammenarbeitet und somit eine Verbindung existiert.

Einer, der die Gerüchte über einen Mercedes-Ausstieg genüsslich aufgreift, um Unruhe zu stiften, ist übrigens Bernie Ecclestone. Der ehemalige Formel-1-Boss war am Samstag im Paddock in Interlagos, plauderte mit seinem alten Freund Sebastian Vettel und seinem Trauzeugen Christian Horner - und warf im Interview mit der 'Daily Mail' neuerlich eine seiner "Handgranaten", wie es Toto Wolff einmal scherzhaft bezeichnet hat.

"Ich wäre nicht überrascht, wenn Mercedes aufhören sollte", sagt Ecclestone. "Es gab eine Änderung an der Spitze, und die neue Führung ist nicht so enthusiastisch über die Formel 1 wie die alte. Vielleicht denken sie: 'Wir haben sieben WM-Titel gewonnen' - das wird Ende nächsten Jahres so sein -, 'also wozu sollten wir noch bleiben?'"

Mercedes wiederum betont stets den enormen Gegenwert, den das Formel-1-Team für die Marke darstellt. Der Werbewert liegt bei rund einer Milliarde Euro pro Jahr. Dabei hat der Daimler-Konzern zum Teambudget in Brackley 2018 nur 70 Millionen Euro zugeschossen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Network.

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