Romain Grosjean: Netflix spricht nur die halbe Wahrheit über Haas

Romain Grosjean meint, dass Netflix nicht das echte Bild der Situation bei Haas zeigt, findet die zweite Staffel "Drive to Survive" aber trotzdem gut

Romain Grosjean: Netflix spricht nur die halbe Wahrheit über Haas

Glaubt man der zweiten Staffel von "Drive to Survive" auf Netflix, dann geht es beim Haas-Team explosiv zu. In der Dokumentation eskalierte der Streit zwischen Teamchef Günther Steiner und Fahrer Kevin Magnussen, als der Däne aus Wut sogar die Bürotür seines Chefs zerstörte. Doch das gebe nicht das richtige Bild wieder, meint Romain Grosjean.

"Wenn du es selbst miterlebst, ist es ganz anders", betont der Franzose gegenüber 'ESPN'. "Es ist ein großartiges Team mit guter Atmosphäre. Keine Politik, geradeheraus. Das ist in der Formel 1 manchmal überraschend!"

Natürlich seien die gezeigten Szenen echt gewesen, allerdings habe Netflix natürlich nur die harten Zeiten gezeigt. "Was sie nicht gezeigt haben, ist die harte Arbeit, die wir alle reingelegt haben, und die Tatsache, dass wir immer zusammenhalten und unser Bestes geben. Selbst wenn uns klar war, dass wir damit keine Wunder erreichen würden", so Grosjean.

Doch er weiß: "Wenn du nur zehn Folgen hast, dann musst du halt sehr selektiv dabei sein, was du von jedem Team zeigst."

Einen Vorwurf macht er den Produzenten nicht: "Ich mag die zweite Staffel, und ich glaube, dass das gut ist für die Formel 1", sagt er. Grosjean würde sich sogar mehr Kameras wünschen, damit man während eines Events mehrere Teams verfolgen könnte.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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