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Romain Grosjean: Warum niemand vor COVID-19 sicher ist

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Romain Grosjean: Warum niemand vor COVID-19 sicher ist
Autor:
Co-Autor: Oleg Karpow
01.08.2020, 19:06

Sergio Perez ist nicht der einzige, den Corona erwischen kann, sagt Romain Grosjean - Der Haas-Pilot wartet seit einem Jahr auf einen Punkt

Der Fall Sergio Perez zeigt, dass das Coronavirus in der Formel 1 trotz aller Maßnahmen noch präsent ist. Für Romain Grosjean ist niemand vor dem Virus sicher, das zeige sich allein an seiner eigenen Situation zuhause. Der Haas-Pilot ist Vater dreier Kinder, und auch wenn er so sorgfältig wie möglich ist, kann er nicht alles abhalten.

"Es ist sehr kompliziert, einen Zwei-, Fünf- und Siebenjährigen darum zu bitten, eine Maske zu tragen. Und sie könnten es potenziell mir geben", sieht er das Risiko vor einer Ansteckung zuhause. "Natürlich bleiben wir so gut es geht in der Familie, aber man kann sie nicht vom Spielen abhalten." Grosjean ist sich sicher: "Ein Risiko ausschließen kann man heutzutage nicht mehr."

Doch aktuell hat der Franzose ganz andere Sorgen. Sportlich läuft es für ihn bei Haas nicht rund. Grosjean ist mittlerweile seit über einem Jahr ohne WM-Punkt in der Formel 1. Und die Aussichten sind aktuell nicht besser. Aus seiner Zeit bei Lotus und in den Anfangsjahren von Haas kennt er zwar schwierige Zeiten, doch meistens war ein Silberstreif am Horizont - der fehlt 2020.

"Es ist schon eine Herausforderung, es aus Q1 zu schaffen", sagt er, "aber zumindest haben wir diese Herausforderung. Wir geben unser Bestes, und wenn sich Möglichkeiten ergeben wie beim letzten Rennen, dann werden wir es versuchen."

 

Haas' Problem ist, dass der Ferrari-Motor im Vergleich zum Vorjahr deutlich an Leistung eingebüßt hat. Und Chancen, das schlechte Paket zu verbessern, gibt es in den kommenden Monaten kaum. Im Grunde ist man jetzt bis Ende 2021 an das Fahrzeug gebunden - keine tollen Aussichten.

"Es ist nicht das, was man in der Formel 1 gewohnt ist", sagt Grosjean. "Sonst gab es immer neue Teile, und ich mochte immer die Herausforderung zu wissen, ob es gute Teile oder keine guten Teile sind", sagt er. "Aber ich verstehe die Entscheidung. Das ist jetzt, was wir haben. Wir können stundenlang darüber reden, aber das Endergebnis wird das gleiche sein."

"Wir haben das Auto, was wir haben, und es wird keine Updates geben. Der Schlüssel ist, alles zu optimieren, was wir können."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Norman Fischer