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Rosberg startet Nachhaltigkeitsstudie zu Formel 1 in Silverstone

Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg will wissen, welchen Einfluss ein Grand Prix auf die Umwelt hat und ob An- und Abreise effizienter werden können

Rosberg startet Nachhaltigkeitsstudie zu Formel 1 in Silverstone

"Hier stoßen meine beiden Welten aufeinander: Green-Tech und Nachhaltigkeit im Motorsport." Das sagt der ehemalige Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg vor dem Großbritannien-Grand-Prix 2024 in Silverstone (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) Denn Rosberg hat eine Nachhaltigkeitsstudie zur Rennveranstaltung auf dem Silverstone Circuit angestoßen.

In Zusammenarbeit mit Studenten der Universität Oxford will Rosberg bei seiner Studie einerseits klären, ob An- und Abreise der Fans effizienter und umweltfreundlicher gestaltet werden können. Außerdem soll die wissenschaftliche Untersuchung zeigen, wie es um die Biodiversität rund um die Rennstrecke bestellt ist. Sprich: Wie sehr die Umwelt unter Veranstaltungen wie dem Formel-1-Grand-Prix leidet.

"Silverstone unterstützt uns hierbei sehr", sagt Rosberg. "Denn wir brauchen Zugang zu Kameras und Sensoren, die die Luftqualität messen." Hilfestellung bietet ferner die europäische Raumfahrt-Behörde ESA an, indem sie Satelliten-Bilder der Umgebung bereitstellt. Diese Daten können Rosberg und sein Team dann mit Werten aus der Ticket-App in Silverstone kombinieren, um möglichst viele Details herauszuarbeiten.

"Wie die Fans von A nach B gelangen, das ist bei der Menge an Zuschauern ein großes Problem für den Grand Prix von Großbritannien. Wir reden hier von fast einer halben Million Menschen, und die meisten davonkommen mit ihren Autos", sagt Rosberg.

Silverstone-Studie als Vorbild für Rennen weltweit

Tatsächlich hält Silverstone mit 480.000 Vor-Ort-Fans beim Formel-1-Rennen 2023 den aktuellen Zuschauerrekord in der Formel 1. 2024 dürfte das Besucher-Aufkommen laut Auskunft der Veranstalter in einem ähnlichen Bereich liegen, wenn auch wohl nicht darüber. Allerdings hatten die Ticketverkäufe nach dem turbulenten Finish im Österreich-Grand-Prix vor wenigen Tagen noch einmal angezogen.

Umso mehr kann die wissenschaftliche Studie in Silverstone laut Rosberg "als Blaupause" gelten für Rennen in aller Welt. "Dergleichen ist schließlich noch nie gemacht worden in der Formel 1. Das Projekt ist bahnbrechend", so der Silverstone-Sieger von 2013. "Denn alle müssen etwas tun, um den CO2-Fußabdruck ihrer Veranstaltungen zu reduzieren."
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