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Eilmeldung

Ross Brawn: Silverstone hat eine große Formel-1-Zukunft

Nach langer Zeit steht der Vertrag mit der britischen Traditionsstrecke ab 2019 auf dem Spiel - was kommt nach der gezogenen Ausstiegsklausel? Brawn: "Es geht aufwärts"

Start: Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08, führt

Nachdem die Besitzer der Rennstrecke in Silverstone die Ausstiegsklausel nach dem Rennen 2019 gezogen haben, ist die Zukunft des Rennens ins England weiter unklar. Ross Brawn sieht den Ort des ersten Formel-1-Rennens überhaupt dennoch auf einem guten Weg und glaubt an eine bedeutende Rolle in der Zukunft der Königsklasse.

"Ich glaube Silverstone hat eine große Zukunft als Teil der Formel 1", sagt er gegenüber der BBC. Obwohl die aktuellen Kosten für die Formel 1 laut den Veranstaltern vom britischen Motorsportverband (BRDC) zu hoch seien, glaubt der frühere Teamchef an eine gemeinsame Lösung. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir dort eine gemeinsame Lösung mit den Streckenbesitzern finden", gibt er sich optimistisch.

"Es gibt hier das große Technologiezentrum, die Schule und viele Firmen siedeln sich zurzeit an. Es ist schön zu sehen, wie positiv sich Silverstone entwickelt. In der Vergangenheit war es nicht immer einfach, aber es geht aufwärts!"

 

Ross Brawn, Managing Director of Motorsports, FOM, on stage
Ross Brawn glaubt an die Zukunft von Silverstone

Foto: Glenn Dunbar / LAT Images

Seit 1987 fand der Große Preis von England stets auf dem früheren Flugplatzkurs statt. Obwohl die Strecke eine große Tradition hat, genießt sie im Gegensatz zu vielen anderen Kursen im Rennkalender keine staatliche Unterstützung. Dafür bekam die Strecke in den vergangenen Tagen königliche Hilfe: Prinz Harry besuchte den Schauplatz in Northamptonshire im Rahmen einer Initiative, die die Strecke zu einem neuen Zentrum für den Motorsport in England machen möchte.

Als Schirmherr des Projekts nahm der Prinz sowohl historische, als auch aktuelle Boliden unter die Lupe. Wie Brawn betont auch er die Wichtigkeit des Standorts für die Rennserie und das Land. "Wenn die Erlebniswelt hier in 14 Monaten eröffnet wird, erzählt sie die Geschichte von Silverstone. Aber auch die Geschichte des britischen Motorsports und von dessen großer Bedeutung im aktuellen Motorsport", lobt er die Ausstellung im Voraus.

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