Runde 48, Kurve 4: Das sagt Lewis Hamilton vor der Revision

Lewis Hamilton macht sich kaum Gedanken über das Vorgehen seines Mercedes-Teams nach Brasilien - Der Brite hofft, dass der Respekt weiterhin bestehen bleibt

Runde 48, Kurve 4: Das sagt Lewis Hamilton vor der Revision

Während die Formel-1-Welt am Freitag darauf wartete, ob dem Antrag von Mercedes auf eine Neubewertung des Vorfalls zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton in Brasilien stattgegeben wird, versuchte Hamilton selbst, sich nicht allzu sehr von diesem Thema beeindrucken zu lassen. Für den Briten richtet sich der Blick bereits ganz klar auf das anstehende Wochenende in Katar.

Er kümmere sich daher auch nicht um den Einspruch seines Teams. "Natürlich bin ich mir dessen bewusst und unterstütze mein Team voll und ganz, aber ich habe versucht, meine ganze Energie darauf zu verwenden, mich auf dieses Wochenende vorzubereiten und dafür zu sorgen, dass wir ankommen und voll durchstarten können", sagt Hamilton.

Welches Ergebnis am Ende des Tages zu Buche stehen und ob es Auswirkungen auf den WM-Kampf haben könnte, interessiert ihn (noch) nicht. "Ich habe dem Ganzen einfach keine Energie und keine Zeit gewidmet", sagt er.

Hamilton schwärmt von Teamspirit in Brasilien

Denkt er an Brasilien und seine Aufholjagd zurück, sind für ihn nur drei Worte wichtig: "Ich habe gewonnen. So denke ich darüber. Es war ein gutes Wochenende. Es war ein schwieriger Tag, es war einfach ein schwieriges Wochenende. Es gab eine Menge Emotionen, aber wir haben es geschafft."

Noch einmal hebt der siebenmalige Weltmeister die Leistung des gesamten Teams hervor, die den Sieg trotz einer doppelten Bestrafung gegen Hamilton inklusive Disqualifikation nach dem Qualifying erst ermöglicht habe. "Wir haben nicht aufgegeben. Wir sind als Team zusammengeblieben. Wir haben das Ergebnis erzielt, von dem wir geträumt haben, und das Team hat es sich redlich verdient", sagt er.

Den Vorfall mit Verstappen und dessen harte Verteidigung, die zwischenzeitlich in Interlagos beide von der Strecke beförderte, habe er mehr oder weniger verdrängt. "Ich versuche, mich nicht auf Negatives zu fokussieren. Ich weiß, dass das Team derzeit Diskussionen führt, aber das überlasse ich ihnen", meint Hamilton.

Hamilton: Respekt ist das Wichtigste

Aber dennoch: Wie schätzt er die Szene im Nachgang ein? Wieder antwortet er ausweichend. "Ich habe mir nicht alle verschiedenen Blickwinkel angesehen. Ich habe die Onboard-Aufnahmen gesehen, die veröffentlicht wurden, aber ich habe nur versucht, mich darauf zu konzentrieren, dass wir im vergangenen Rennen etwas Bemerkenswertes und Unerwartetes geschafft haben", sagt Hamilton.

Grundsätzlich hoffe er einfach, dass dieses WM-Duell nicht zu nachhaltigen Problemen zwischen im und Verstappen führt. "So ist der Sport, er ist intensiv auf und neben der Strecke. Aber ich hoffe nicht", sagt er.

Hamilton ergänzt: "Ich denke, es gibt keinen Grund, warum wir das als Männer nicht besprechen und aus der Welt schaffen können. Ich denke, am Ende des Tages ist Respekt sehr wichtig und dass wir uns auf und abseits der Strecke gegenseitig respektieren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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