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1,5-Millionen-Vergnügen: Wolffs cruisen im Mercedes 300 SL durchs Fürstentum

Toto und Susie Wolff genießen kurz vor dem Saisonstart noch einmal die freie Zeit

Foto: LAT Images

Bevor der Terminkalender der Formel 1 wieder diktiert, wo es langgeht, gönnen sich Toto und Susie Wolff eine stilvolle Auszeit im Fürstentum. Der Mercedes-Chef und die F1-Academy-Chefin wurden in einem Mercedes-Benz 300 SL Roadster in Monaco gesichtet. Der Wagen, gebaut zwischen 1957 und 1963, ist der direkte Nachfolger des legendären Flügeltürers, der sich übrigens ebenfalls in Wolffs privater Garage befinden soll.

Der Roadster ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine Wertanlage. Experten schätzen den Preis für gut erhaltene Modelle auf rund 900.000 bis zu 1,4 Millionen Euro. Nur 1.858 Exemplare liefen damals vom Band. Unter der langen Haube arbeitet ein Dreiliter-Reihensechszylinder mit 215 PS, der den Klassiker in 8,9 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Werte, die in der leistungsorientierten Welt der Formel 1 nurmehr ein müdes Lächeln erzeugen.

Jedoch: stilvoller kann man an der Côte d'Azur wohl kaum cruisen. Dass Wolff ein Herz für besondere Autos hat, ist kein Geheimnis. Zu seiner privaten Sammlung zählen Berichten zufolge unter anderem das Hypercar Mercedes-AMG ONE, sowie diverse Ikonen aus Maranello wie der Ferrari F40, der Enzo und der LaFerrari.

Die Angst vor dem Fehlstart

Doch der entspannte Ausflug dürfte einer der letzten ruhigen Momente vor dem Start der Saison 2026 sein. Das neue Reglement steht vor der Tür: eine Situation, die Mercedes in der Vergangenheit (2014) perfekt zu nutzen wusste, um eine Ära der Dominanz einzuleiten. Die Erwartungen an das Team sind dementsprechend hoch. (Zur Formel 1 Datenbank)

Toto Wolff wäre jedoch nicht Toto Wolff, wenn er diese Erwartungen nicht sofort dämpfen würde. Während die Fans auf eine Wiederholung des Hybrid-Märchens hoffen, übt sich der Wiener in Zweckpessimismus.

"Ich würde es mir sehr wünschen", kommentierte Wolff die hohen Erwartungen in einem Mercedes-Debrief. "Aber ich bin ein notorischer Pessimist. Für mich ist das Glas immer eher halb leer als halb voll."

"Haben wir den entscheidenden Kniff verpasst?"

Die Unsicherheit vor den ersten Testfahrten ist greifbar. Zwar habe man sich sowohl auf Chassis- als auch auf Motorenseite ambitionierte Ziele gesetzt, doch ob diese reichen, steht in den Sternen. "Waren diese Ziele ehrgeizig genug? Haben wir vielleicht einen entscheidenden Kniff übersehen? Wird unsere Umsetzung so fehlerfrei sein, wie sie sein muss? Ich weiß es nicht", gab Wolff ungewohnt offen zu.

Echte Antworten erwartet der Teamchef erst Ende Januar. "Wir werden bei den Tests und dann in Bahrain erste Anzeichen sehen, wie die Kräfteverhältnisse verteilt sind", so Wolff. Er mahnt jedoch: Der Saisonstart ist nicht alles. "Das A und O in dieser Saison wird die konstante Weiterentwicklung der Werkzeuge sein."

Während Toto Wolff noch an der Performance der Silberpfeile feilt, steht für Susie Wolff der Saisonstart bereits fest. Als Geschäftsführerin der F1 Academy blickt sie auf den Auftakt der Frauennachwuchsrennserie, die vom 13. bis 15. März auf dem Shanghai International Circuit in China über die Bühne gehen wird.

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