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George Russell: Habe vorgeschlagen, Kurve 2 in Sotschi umzubauen

Für George Russell ist Kurve 2 von Sotschi eine der schlechtesten im Kalender - Er hat einen Umbau wie in Kurve 1 von Bahrain angeregt

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George Russell: Habe vorgeschlagen, Kurve 2 in Sotschi umzubauen

"Das ist eine der schlechtesten Kurven des Kalenders", sagt George Russell und meint damit natürlich Kurve 2 in Sotschi, die am vergangenen Wochenende für viel Aufsehen gesorgt hat. Schon am Samstag stand sie bei zahlreichen Track-Limit-Vergehen im Fokus, am Sonntag wurde dem Ganzen aber noch die Krone aufgesetzt.

Zahlreiche Piloten mussten den Weg durch die aufgestellten Styroporschilder nehmen, um keine Zeitstrafe zu kassieren. Nachdem Romain Grosjean nach einem Kontakt durch die Schilder pflügte, musste sogar das Virtuelle Safety-Car kommen, um die Schilder wieder aufzustellen. Höhepunkt war aber Carlos Sainz, der beim Umfahren der Schilder in die Mauer fuhr.

Russell hatte sich schon zuvor in einem Fahrerbriefing für eine Änderung der Kurve ausgesprochen, weil sie neben Chaos auch für schlechtes Racing sorgen würde. Er schlägt eine Kurve ähnlich wie in Bahrain vor, wo eine Haarnadel-Kurve in einen kleinen Knick führt - der Platz dafür wäre seiner Meinung nach gegeben.

#10 Bus-Stop-Schikane (Spa-Francorchamps)

#10 Bus-Stop-Schikane (Spa-Francorchamps)
1/10

Foto: Sam Bloxham / Motorsport Images

Zugegeben, als Überholstelle ist sie immer noch gut geeignet, doch den gleichen Flair wie früher verströmt die berühmte Bus-Stop-Schikane nach mehreren Umbaumaßnahmen nicht mehr. Ein Fehler wird kaum bestraft, umso problematischer ist die enge und seltsam liegende Boxeneinfahrt.

#9 Jede 90-Grad-Kurve in Aserbaidschan (Baku)

#9 Jede 90-Grad-Kurve in Aserbaidschan (Baku)
2/10

Foto: Simon Galloway / Motorsport Images

Die Sektion rund um das Schloss ist einzigartig, die meisten anderen Kurven sind es nicht. Ein Großteil der Kurven besteht aus 90-Grad-Ecken mit Auslaufzone, die so austauschbar wie langweilig sind. Das ist auf Stadtkursen aber meist nicht anders möglich.

#8 Jochen-Rindt-Kurve (Spielberg)

#8 Jochen-Rindt-Kurve (Spielberg)
3/10

Foto: Manuel Goria / Motorsport Images

Früher ein aufregendes Bergab-Stück mit natürlicher Auslaufzone, heute ist Kurve 8 des Red-Bull-Rings nur noch im Gespräch, wenn sich die Fahrer über die hohen Randstein-Würste beschweren, weil sie sich beim zu weiten Drüberfahren die Autos kaputtmachen.

#7 Kurve 18 (Abu Dhabi)

#7 Kurve 18 (Abu Dhabi)
4/10

Foto: Jean Petin / Motorsport Images

Zwar liefert die Kurve dank des Hotels gute Bilder, sportlich bietet sie aber überhaupt keinen Mehrwert. Überholmanöver an dieser Stelle sind dank der Kurven davor nicht möglich, und durch das langsame Tempo ist sie keine Herausforderung. Wenn, dann zieht sie das Feld nur auseinander und erschwert Überholen noch.

#6 Kurve 10 (Singapur)

#6 Kurve 10 (Singapur)
5/10

Foto: Lionel Ng / Motorsport Images

Zu Beginn war der Singapore-Sling eine wilde Dreifach-Schikane, die zahlreiche Fahrer im Rodeo-Style abgeworfen hat, seit einigen Jahren ist sie aber nur noch ein austauschbarer Linksknick, wie an vielen anderen Stellen. Das hat Singapur etwas von seiner Herausforderung genommen.

#5 Kurve 14/15 (Barcelona)

#5 Kurve 14/15 (Barcelona)
6/10

Foto: Glenn Dunbar / Motorsport Images

Diese Schikane braucht kein Mensch! Einst eine Mutkurve, geht die letzte Kurve in Spanien heute voll, was vor allem an der Schikane davor liegt. Diese bricht den Rhythmus der Strecke total, ist für die Fahrer ein einziger Kompromiss und sorgt dafür, dass Überholmanöver am Ende von Start/Ziel rar werden.

#4 Kurve 8/9 (Le Castellet)

#4 Kurve 8/9 (Le Castellet)
7/10

Foto: Steve Etherington / Motorsport Images

Viele Fans würden sich wünschen, dass die Formel 1 die Mistral-Gerade mit Vollgas befährt. Doch die Königsklasse hat diesem Vorhaben die Schikane in den Weg gesetzt - auch weil dort Tribünen stehen und die Autos so länger zu sehen sind. Und der Zuschauer? Dem fehlt bei den ganzen Varianten der Durchblick.

#3 Schwimmbad-Schikane (Monte Carlo)

#3 Schwimmbad-Schikane (Monte Carlo)
8/10

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Als die Stelle noch mit Leitplanken versehen war, wussten die Piloten, wie weit sie gehen konnten. Der Umbau hat die Schikane fahrerisch verschlimmbessert, weil sie wie ein einziger Kompromiss wirkt. Die Fahrer sind ständig auf der Suche nach der besten Abkürzung - was nicht selten im Desaster endet.

#2 Kurve 19 (Austin)

#2 Kurve 19 (Austin)
9/10

Foto: Michael L. Levitt / Motorsport Images

Mit der Kurve selbst ist nichts verkehrt, doch die Regeln bringen sie so weit nach oben. Track-Limits spielen an dieser Stelle keine Rolle, sodass die Fahrer fahren können, wo sie wollen. Im Rudel geht es durch die breite Auslaufzone - der Königsklasse des Motorsports eigentlich unwürdig.

#1 Kurve 2 (Sotschi)

#1 Kurve 2 (Sotschi)
10/10

Foto: Simon Galloway / Motorsport Images

Wenn am Start meist gefühlt das halbe Feld durch die Auslaufzone fährt und dann über irgendwelche provisorischen Styroporschikanen zurück auf die Strecke rauscht, dann kann mit der Kurve etwas nicht richtig sein. Vor allem wenn diese Situationen häufig im Chaos enden. Mit Kiesbett würde das anders aussehen ...

"Dadurch könnten Fahrer in Kurve 1 attackieren, und man würde vermeiden, dass die Fahrer einfach wieder auf die Strecke zurück abkürzen", sagt der Williams-Pilot. "Denn wenn man eine 90-Grad-Kurve hat, die sich noch enger zuzieht, dann wird man natürlich von der Strecke gedrückt, wenn drei oder vier Autos nebeneinander sind."

So passierte es auch Russell am Start, der es aggressiv angegangen war und neben den McLaren spät bremste. "Ich war genau hinter Gasly, doch leider hat jemand Norris rausgedrückt, der dann mich rausgedrückt hat."

Auch Russell musste durch die Auslaufzone und schließlich die Styroporschilder fahren, die wenige Augenblicke zuvor Sainz zum Verhängnis wurden. "Ich wäre sonst in einer viel stärkeren Position gewesen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer George Russell
Teams ROKiT Williams Racing
Urheber Norman Fischer