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Sainz "enttäuscht" nach Berichten über Barrichello-Aussagen

Carlos Sainz äußerte sich bei einem Sponsorentermin über Rubens Barrichello, nun reagierte der Spanier enttäuscht über eine angeblich falsche Darstellung

Ferrari-Pilot Carlos Sainz hat sich gegen Berichte gewehrt, wonach er die Leistung von Rubens Barrichello herabgewürdigt haben soll. "Die Frage war, wie ich mich entscheiden würde, wenn ich zwischen Barrichello und Schumacher wählen könnte. Und dann sagte ich, wenn man mich wählen lässt, würde ich die sieben WM-Titel bevorzugen, was ziemlich viel Sinn ergibt", sagt Sainz.

Im Rahmen eines Sponsorentermins in Madrid war Sainz auf die Netflix-Dokumentation über Michael Schumacher angesprochen worden. Dazu stellte einer der Journalisten die Frage, ob er bei Ferrari lieber wie Michael Schumacher sein würde oder ob er, wie Rubens Barrichello, schon glücklich sei, wenn Ferrari gewinnt.

Darauf antwortete Sainz: "Ganz klar, nein. Ich wäre nicht glücklich. Ich bin glücklich, wenn ich gewinne, denn ich bin in die Formel 1 gekommen, um eines Tages Weltmeister zu werden. Ob ich es schaffe oder nicht, wird die Zeit zeigen. Aber meine Absicht, und wofür ich auch jeden Tag arbeite, ist, eines Tages Weltmeister mit Ferrari zu werden. Wir wissen nicht, ob es klappt. Aber das ist das Ziel."

Sainz stellt klar: Kann Barrichello gar nicht kritisieren

Einige Medien, darunter auch die 'Gazzetta dello Sport', erweckten in ihrer Berichterstattung daraufhin den Eindruck, Sainz hätte verbal gegen Barrichello geschossen. "Als ich die Überschriften sah, war ich enttäuscht", sagt der Spanier.

"Ich weiß, dass nicht alle so sind, aber es zeigt, sobald ein Medium eine Meldung von einem anderen Medium bekommt, das sie wiederum von einem anderen Medium hat und dieses noch einmal von einem anderen, dann bleibt am Ende nur die Überschrift übrig und alle Brasilianer kritisieren mich dafür, dass ich heruntergespielt hätte, was Rubens erreicht hat", sagt Sainz.

Er selbst sei gar nicht in der Situation, jemanden wie Barrichello zu kritisieren. "Er hat viele Rennen gewonnen, ich null. Ich kann Rubens also gar nicht kritisieren. Wir sind tatsächlich gut befreundet. Ich habe viel Respekt vor ihm. Daher kann man sich vorstellen, wie enttäuscht ich war, als ich das in Brasilien gelesen habe", erklärt er.

Sainz betont, dass er grundsätzlich nie über Fahrerkollegen spreche, "besonders nicht über Ferrari-Fahrer, die Rennen für Ferrari gewonnen und WM-Titel geholt haben", stellt der 27-Jährige klar.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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