Sainz hofft: Youngster auch im Kampf um den Sieg weiter fair?

Carlos Sainz hatte bislang viel Spaß im Duell mit Youngstern wie Lando Norris und Charles Leclerc und hofft, dass das auch beim Kampf um den Sieg so bleibt

Sainz hofft: Youngster auch im Kampf um den Sieg weiter fair?

Carlos Sainz hofft, dass er weiter fair gegen die jüngere Formel-1-Generation fahren kann, auch wenn sie irgendwann um Siege kämpfen. Bislang hatte der Spanier Spaß an Kämpfen gegen Youngster wie Charles Leclerc, Lando Norris oder George Russell, und er wünscht sich, dass das so bleibt, auch wenn es in Zukunft um mehr gehen sollte als nur Plätze abseits des Podiums.

"Auch wenn sie nicht mehr ganz mein Alter sind, fahre ich sehr gerne gegen die neue Generation an Fahrern", sagt der 27-Jährige. "Ich finde, dass sie auf einem sehr guten Niveau sind. Und sie können auf der Strecke sauber bleiben und gute Kämpfe produzieren."

Das konnte man in diesem Jahr von der Spitze nicht immer unbedingt sagen. Max Verstappen und Lewis Hamilton kamen sich im WM-Kampf mehr als nur einmal in die Quere und sorgten für Kontroversen. Das sei weiter hinten nicht so gewesen: "Im Mittelfeld konnten wir uns benehmen und Rennen fahren. Das war wirklich positiv."

Ferrari ist 2021 auch das einzige Team gewesen, das ohne Strafpunkt durch die Saison kam: Sowohl Sainz als auch Teamkollege Leclerc sammelten keinen einzigen Strafzähler.

"Schauen wir mal, ob das so bleibt, wenn wir im kommenden Jahr um etwas mehr kämpfen sollten", sagt der Spanier. "Denn mir macht es viel Spaß. Ich fühle mich in der Lage, gegen jeden zu kämpfen. Ganz sicher!"

In der abgelaufenen Saison war es für Ferrari vor allem der Kampf mit McLaren, der das Team in Atem gehalten hat. Nach einem starken Saisonstart für das Team um Lando Norris, konnte sich jedoch am Ende die Scuderia noch einigermaßen deutlich durchsetzen.

Der Formabfall lässt sich dabei vor allem an den Ergebnissen des Briten feststellen: In den ersten zehn Saisonrennen landete Norris nur einmal außerhalb der Top 5, in den weiteren zwölf Rennen danach kam er jedoch nur einmal überhaupt über Platz sieben heraus.

"Es gibt noch einige Dinge, die ich verbessern kann, aber ich bin zufrieden, denn es war trotzdem meine erfolgreichste Saison", betont Norris. "Ich denke, dass ich alles getan habe, um dem Team die beste Chance gegen Ferrari zu geben. Und auch wenn das nicht funktioniert hat, hat uns mein Saisonstart erst in diese Position gebracht."

"Ferrari war vom ersten Rennen an stark, und das merken die Leute gar nicht. Sie waren schon von Rennen eins an super stark und sind einfach noch stärker geworden als wir", so der McLaren-Pilot. "Sie haben tolle Arbeit geleistet und waren besser als wir. Wir müssen es im kommenden Jahr wieder versuchen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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