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Sainz über Stallduell mit Verstappen: "Waren beide extrem hungrig"

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Sainz über Stallduell mit Verstappen: "Waren beide extrem hungrig"
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell

2015/16 lieferten sich Carlos Sainz und Max Verstappen ein Teamduell bei Toro Rosso, das zum Stallkrieg wurde - Heute erinnert sich Sainz daran vor allem positiv

2015 trafen mit Carlos Sainz und Max Verstappen bei Toro Rosso zwei aufstrebende Formel-1-Talente aufeinander. Ihre größten Kämpfe trugen die beiden Teamkollegen bald untereinander aus und sorgten damit für jede Menge Zündstoff. Zwar blieben heftige Kollisionen aus, doch ihre Rivalität kostete sie und das Team oftmals bessere Ergebnisse.

Heute blickt Sainz jedoch positiv auf das einstige Stallduell zurück: "Ich erinnere mich, dass es eigentlich Spaß gemacht hat. Ich denke, es waren wirklich coole Zweikämpfe, die wir hatten. Wir waren vier Jahre jünger als jetzt und auch etwas unreif. Aber schon früh in unserer Karriere in der Formel 1 waren wir beide extrem hungrig auf Erfolg."

Klar, dass man den eigenen Teamkollegen als Erstes schlagen will. Auch wenn das zu so mancher streitbarer Situation führte, schwärmt Sainz: "Ich habe ernsthaft gute Erinnerungen, ernsthaft guten Spaß, jedes Freie Training, jedes Qualifying war wie eine Runde in Q3. Wir haben uns gegenseitig mit Volldampf angetrieben und ich habe es genossen."

Verstappen missachtete Teamorder

In dieser Konstellation hatte das Team mit seiner Stallregie logischerweise kein leichtes Spiel. In Singapur 2015 widersetzte sich Verstappen offenkundig der Anweisung, Sainz vorbeizulassen. Dieser hatte die frischeren Reifen und sollte in der Schlussphase des Rennens Jagd auf den vor Verstappen fahrenden Sergio Perez machen. Dazu kam es nicht.

Conor Daly, Carlos Sainz, Max Verstappen

Saniz und Verstappen starteten ihre F1-Karriere 2015 bei Toro Rosso

Foto: LAT

Verstappen teilte seinem Team mit einem lauten "No" am Funk mit, dass er keinen Platz machen würde. Zwar erhielt er von Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost danach Rückendeckung, doch Sainz war natürlich alles andere als happy. Heute sieht der Spanier die Situation mit dem nötigen Abstand aber auch deutlich entspannter als damals.

"Es gab vielleicht zwei oder drei Rennen mit einer Teamorder. Mit 19 oder 16 Jahren fehlte es uns womöglich ein Stück weit an Reife, um damit umzugehen. Stattdessen haben wir uns gekabbelt, aber ich bereue nichts und sehe keinen Grund zu sagen: 'Ich hätte es so machen sollen.' Ich denke, ihm (Verstappen; Anm. d. R.) geht es genauso."

Politik spielt immer eine Rolle

Wie in jeder anderen guten Rivalität der Formel 1 "hatten wir unsere Momente des Spaßes", betont Sainz. Nach 23 Rennen bekam er mit Daniil Kwjat einen neuen Teamkollegen an die Seite gestellt. Nach dessen Verfehlungen war Verstappen zu Red Bull befördert worden, während Sainz im B-Team blieb. Mittlerweile sitzt er in einem McLaren.

Dass die Rivalität von Teamkollegen auch immer eine politische Komponente mit sich bringt, weiß Sainz nur zu gut: "In der F1 gibt es Politik, das ist kein Geheimnis. Es gibt Momente oder Rennen, in denen diese Politik dich bevorzugen wird, andere Rennen, in denen sie gegen dich arbeitet. Wie du damit umgehst, entscheidet über deinen Erfolg."

Mit Bildmaterial von LAT.

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