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Sainz zögert mit Entscheidung: Williams sucht bereits nach Alternativen!

Carlos Sainz hat noch immer keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen: Nun sucht Williams bereits nach Alternativen - Lässt sich der Spanier am Ende zu viel Zeit?

Sainz zögert mit Entscheidung: Williams sucht bereits nach Alternativen!

Noch immer steht nicht fest, wo Carlos Sainz in der Formel-1-Saison 2025 im Cockpit sitzen wird. Der aktuelle Ferrari-Pilot hat seit einigen Wochen verschiedene Angebote, unter anderem von Sauber/Audi und Williams. Zuletzt gesellte sich auch Alpine dazu, was dem Spanier die Entscheidung nicht leichter macht - denn die Franzosen gelten als attraktive Option für die Zukunft.

Das Angebot ist umso interessanter, weil es immer wahrscheinlicher wird, dass Alpine künftig keine eigenen Renault-Motoren mehr entwickelt und stattdessen ab 2026 auf einen Kundenvertrag umsteigt. Flavio Briatore, der kürzlich als Berater bei Alpine vorgestellt wurde, soll sich bereits um Mercedes-Motoren bemühen.

Und das scheint nicht ganz unwahrscheinlich, schließlich pflegen Mercedes und Alpine ein gutes Verhältnis und mit Aston Martin, die ab 2026 auf Honda-Motoren umsteigen, verlieren die Stuttgarter ein Kundenteam, dessen Platz von Alpine eingenommen werden könnte.

Die Aussicht, für einen Hersteller mit einem potenziell sehr konkurrenzfähigen Mercedes-Motor zu fahren, hat für Sainz ihren Reiz. Deshalb hat der Spanier seine Entscheidung über die Angebote von Williams und Audi weiter hinausgezögert. Könnte sich das am Ende als Fehler erweisen?

Williams setzt Fahrersuche bereits fort

Denn während Audi noch etwas länger auf die Sainz-Entscheidung warten will, hat Williams bereits beschlossen, die Suche nach einer Alternative fortzusetzen. Das britische Traditionsteam möchte so schnell wie möglich einen Teamkollegen für Alex Albon finden und hat deshalb die Verhandlungen mit anderen Fahrern wieder aufgenommen.

Im Gespräch sind derzeit die beiden erfahrenen Formel-1-Piloten Valtteri Bottas und Esteban Ocon. Beide Fahrer sind Williams-Teamchef James Vowles aus der gemeinsamen Zeit bei Mercedes bestens bekannt, und die ersten Gespräche, die Anfang des Jahres geführt wurden, sind nun wieder aufgenommen worden.

Nimmt Esteban Ocon dem Spanier das Cockpit weg?

Nimmt Esteban Ocon dem Spanier das Cockpit weg?

Foto: Motorsport Images

Für Williams scheint es wichtig zu sein, einen Fahrer zu haben, der sich voll und ganz dem Projekt verschrieben hat und bereit ist, den Weg mitzugehen, den das Team in den nächsten Jahren einschlagen wird. Sainz' Zögern und seine Bitte, mit der Entscheidung noch zu warten, haben das Team zum Nachdenken gebracht.

Kommt jetzt Bewegung in den Fahrermarkt?

Sollte sich Sainz am Ende doch für Williams entscheiden, müsste der Spanier offenbar beweisen, dass er bereit ist, sich langfristig an das Traditionsteam zu binden. Gleichwohl könnte das Interesse von Williams an Bottas und Ocon wieder Bewegung in den Fahrermarkt bringen.

Andere Teams, die an einem der beiden Fahrer interessiert sind, wollen nicht riskieren, ins Hintertreffen zu geraten und ihren Wunschkandidaten zu verlieren - sie müssen also ebenfalls schnell ihre eigenen Verträge unter Dach und Fach bringen. Denn während Haas derzeit hinter Ocon her ist, kämen bei Audi sogar beide Piloten als Sainz-Alternative infrage.

In Spielberg machte Ocon noch einmal deutlich, dass sein Wechsel zu Haas noch nicht fix ist. "Es gibt viele Optionen, aber ich werde nicht kommentieren, mit welcher Priorität", sagte der Franzose, der auch klarstellte, dass er sich nicht zurücklehnen und riskieren wolle, wie in der Saison 2018 nur zuzuschauen.

"Das wollen wir auf keinen Fall noch einmal erleben, das ist klar", erklärt der aktuelle Alpine-Pilot. "Im Moment läuft es gut, es gibt viele tiefgreifende Gespräche und es sollte hoffentlich bald geklärt sein."

Für Bottas ist "ziemlich klar, was er will"

Bottas verrät derweil, er habe erwartet, dass sich die Dinge nach dem Spanien GP klären würden, weil man davon ausgegangen sei, dass Sainz dort eine Entscheidung treffen würde. Doch die Situation habe sich geändert. "Ich hatte gehofft, dass Anfang der Woche Entscheidungen fallen würden, aber die Termine haben sich erneut verschoben", erinnert der Finne.

Der aktuelle Sauber-Pilot erklärt jedoch, dass hinter den Kulissen viel getan werde, um die Dinge für nächstes Jahr zu klären. "An meinen freien Tagen war ich mit meinem Management und verschiedenen Teams aktiv, natürlich auch mit diesem Team", so Bottas. "Ja, ich warte darauf, dass ein Teil an seinen Platz fällt und dann sollte alles ziemlich schnell gehen."

Auf die Frage, ob er sich schon entschieden habe, wo es hingehen soll, antwortet Bottas: "Auf jeden Fall. Ich habe meine Prioritäten und meine Reihenfolge, aber das kann ich nicht verraten. Aber ja, für mich ist ziemlich klar, was ich will."

Sainz möchte sich alle Optionen offenhalten

Man geht davon aus, dass Sainz sich nicht langfristig binden will, falls in den nächsten Jahren ein Platz in einem Top-Team wie Red Bull frei werden sollte. Die Chancen, dass er einen Vertrag erhält, der ihm diese Freiheit bis 2026 bietet, scheinen jedoch gering.

Sauber/Audi möchte ihn nur langfristig an das neue Werksteam binden, und auch Williams soll mit ihm einen Mehrjahresvertrag bis 2028 anstreben. Gerüchte, wonach Alpine einen 1+1-Vertrag anbieten würde, sollen nicht stimmen. Offenbar sind auch die Franzosen nur zu einem festen Zweijahresvertrag bereit. Das Rätselraten um die Zukunft von Sainz geht also weiter...
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