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Sauber will Formel-1-Partnerschaft mit Ferrari bis 2025 verlängern

Noch ist nichts unterschrieben, doch eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Sauber und Ferrari über 2021 hinaus gilt als so gut wie sicher - Eindeutige Indizien

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Sauber will Formel-1-Partnerschaft mit Ferrari bis 2025 verlängern

Zuletzt war über einen Wechsel zu Renault spekuliert worden. Und auch Alfa-Romeo-Teamchef Frederic Vasseur selbst schloss einen Abschied von Ferrari nicht aus. Doch wie 'Motorsport.com' erfahren hat, wird Sauber die Formel-1-Partnerschaft mit Ferrari bis einschließlich 2025 verlängern.

Sauber ist seit 2010 ein Ferrari-Kundenteam und hat die Bindung an den italienischen Hersteller durch die Übernahme des Namens der Schwestermarke Alfa Romeo im Jahr 2019 noch enger gestaltet. Der bestehende Vertrag läuft Ende dieses Jahres aus, was zu den besagten Andeutungen führte, dass der Schweizer Rennstall eine mögliche Option für Renault als neues Kundenteam sein könnte.

Doch nun deutet alles auf einen neuen Motorenliefervertrag zwischen Sauber und Ferrari von 2022 bis 2025 hin. Zwar ist noch nichts unterschrieben, doch das Design des Sauber-Chassis für 2022 berücksichtigt die Dimensionen einer Ferrari-Antriebseinheit und eines Ferrari-Getriebes, was eine Verlängerung des aktuellen Deals nahelegt.

Renault hat sein letztes Formel-1-Kundenteam McLaren Ende vergangenen Jahres verloren und ist daran interessiert, in Zukunft mit neuen Partnern zusammenzuarbeiten. Doch obwohl Vasseur eine gute Beziehung zum Renault-Team pflegt, sind die Sauber-Aktionäre an Stabilität durch eine weitere Zusammenarbeit mit Ferrari interessiert.

Eine Verlängerung der Vereinbarung würde auch Ferraris politische Basis in der Formel-1-Startaufstellung mit zwei Kundenteams neben dem Werksteam intakt halten. Seit 2019 fährt Sauber mit dem Ferrari-Zögling Antonio Giovinazzi. Und mit Haas, wo in diesem Jahr Mick Schumacher aus der Ferrari-Fahrerakademie sein Formel-1-Debüt geben wird, deutet sich eine wachsende Verbindung an.

Ob Sauber über 2021 hinaus unter dem Namen Alfa Romeo weiterfahren wird, ist noch unklar. Nach der Fusion zwischen dem Mutterkonzern Fiat Chrysler und der Peugeot-Gruppe, die unter dem Namen Stellantis den viertgrößten Autohersteller der Welt bildet, könnte es entsprechende Diskussionen geben.

Sauber hatte im Oktober vergangenen Jahres eine einjährige Verlängerung der Partnerschaft mit Alfa Romeo bekannt gegeben, wobei die beiden Parteien auch beim Design der Straßenautos Alfa Romeo Giulia GTA und GTAm zusammenarbeiten. Teamchef Vasseur unterstrich dabei die Bedeutung des erweiterten Deals.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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