"Schade um das tolle Auto": Toto Wolff spricht über Unfall von Kimi Antonelli
Mercedes-Youngster Kimi Antonelli hat seinen brandneuen AMG geschrottet: Nun hat sich auch Teamchef Toto Wolff zu dem schweren Unfall am Samstagabend geäußert
Toto Wolff hat sich zum Unfall von Kimi Antonelli geäußert
Foto: Sutton Images
Kurz vor dem Wintertest in Bahrain hat Mercedes-Youngster Andrea Kimi Antonelli seinen brandneuen Dienstwagen geschrottet: Der 19-jährige Italiener verlor am Samstagabend auf einer Schnellstraße unweit seines Hauses in San Marino offenbar die Kontrolle über seinen 612-PS-Boliden und krachte in die Leitplanken.
Dabei hatte Antonelli die Schlüssel für sein neues Auto erst vor wenigen Tagen in Empfang genommen: Der Mercedes-AMG GT 63 PRO 4MATIC+ aus der streng limitierten Motorsport Collectors Edition und mindestens 200.000 Euro wert, ist jetzt schon Schrott.
Am ersten Tag der Testfahrten äußert sich auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff zu dem Vorfall. "Ich glaube, es ist ihm peinlicher als allen anderen - und das ist das Wichtigste", sagt der Österreicher gegenüber Sky und kann sich das Schmunzeln nicht verkneifen.
"Ich habe ihn sofort gefragt, ob sich irgendjemand verletzt hat, ob er sich wehgetan hat oder - Gott behüte - jemand anderes", ergänzt Wolff, der jedoch Entwarnung gibt: "Nein, das war nicht der Fall." Der Unfall passierte offenbar in der Nacht zu Sonntag, als kaum Verkehr auf den Straßen in San Marino herrschte.
Warum Kimi Antonelli den AMG in Italien fahren darf
Antonelli hatte seinen Führerschein erst im Januar 2025 bestanden, kurz vor seinem Debüt in der Formel 1. Doch eigentlich gelten für Fahranfänger in Italien strikte Vorgaben: Sie dürfen auf den Autobahnen nicht schneller als 100 km/h fahren, zudem gilt im ersten Jahr eine Leistungsbeschränkung von 55 kW (ca. 75 PS) pro Tonne.
Trotzdem durfte der 19-Jährige seinen neuen Dienstwagen, der von einem 4,0-Liter-Twin-Turbo-V8 mit 612 PS angetrieben wird, offiziell fahren. Das liegt daran, dass Antonelli eine Lücke nutzte und seine Führerscheinprüfung nicht in Italien, sondern in San Marino absolviert hat. Dort gelten die Vorschriften für Neulinge nicht.
Nun bleibt neben dem angekratzten Ego des jungen Italieners auch ein schwer demolierter Mercedes zurück. "Schade um das tolle Auto", sagt Wolff. "Aber am Ende ist es nur ein Auto, auch wenn es der beste AMG ist." Unklar ist, ob Antonelli mit rechtlichen Konsequenzen rechnen muss.
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