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Schaden am Auto: Warum Nico Hülkenberg bereits in Q2 scheiterte

Audi fährt in Monaco in allen drei Trainings in die Top 10, doch ausgerechnet in der wichtigen Qualifikation scheiden beide Piloten bereits vorzeitig in Q2 aus

Doppelaus in Q2: Warum war die starke Audi-Pace plötzlich weg?

Nico Hülkenberg schied am Samstag etwas überraschend bereits in Q2 aus

Foto: LAT Images

Eigentlich sah alles danach aus, dass Audi in Monaco exzellente Chancen auf die ersten WM-Punkte seit dem Saisonauftakt in Australien haben würde. Das dritte und letzte Training am Samstagmittag hatten Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg auf P7 und P10 beendet.

Auch zuvor am Freitag hatte Audi in beiden Trainings jeweils beide Autos in die Top 10 gebracht. Doch ausgerechnet im in Monaco so entscheidenden Qualifying wurden es am Ende nur die enttäuschenden Positionen 13 und 16 für Hülkenberg und seinen Teamkollegen.

"Das Qualifying hat das Potenzial, das wir im Laufe des Wochenendes gezeigt haben, nicht ganz widergespiegelt", ärgert sich Renndirektor Allan McNish nach den starken Trainings, in denen Audi jeweils an der Spitze des Mittelfeldes zu finden war.

Doch im Qualifying nahm das Unheil bereits in Q1 seinen Lauf, als Bortoleto innen am Eingang der Schikane hinter dem Tunnel die Mauer berührte. "Leider berührte Gabi in Q1 beim Einfahren in die Schikane von Kurve 9 die Mauer, wodurch die Aufhängung beschädigt wurde", erklärt McNish.

Bortoleto schaffte durch seine zuvor gesetzte Zeit zwar trotzdem den Einzug in Q2, konnte an diesem mit seinem kaputten Auto aber nicht mehr teilnehmen. "Es tut mir leid für das Team", sagt der Brasilianer und betont: "Wir hatten das Tempo, um um einen Platz in den Top 10 zu kämpfen."

"Aber ich bin in Q1 ein paar Risiken zu viel eingegangen", gesteht er und ergänzt selbstkritisch: "Das ist die Art von Fehler, die in Q3 verständlich ist, wenn man bis an die Grenzen geht. Aber nicht so früh in der Session."

Kostete Schaden bei Hülkenberg Q3?

Somit war Hülkenberg Audis letztes Eisen im Feuer in Q2, doch dort war für ihn nach einem enttäuschenden 13. Platz ebenfalls vorzeitig Feierabend. "Natürlich bin ich vom heutigen Qualifikationsergebnis enttäuscht", gesteht auch der Deutsche.

"Im letzten Run hatten wir etwas Pech mit dem Verkehr, was sicherlich nicht gerade hilfreich war. Aber das gehört zum Qualifying in Monaco dazu", weiß er und verrät: "Generell hatten wir etwas Schaden am Auto, was sicherlich nicht gerade hilfreich war."

"Dennoch hatten wir erwartet, etwas konkurrenzfähiger zu sein. Wir müssen also alles genau unter die Lupe nehmen und herausfinden, inwieweit uns das beeinträchtigt hat und wo die Performance geblieben ist", so Hülkenberg.

"Beide Autos hatten sich während der gesamten Trainingssitzungen konstant in den Top 10 gehalten, daher ist das heutige Ergebnis umso enttäuschender", ärgert sich McNish derweil. Denn allen Beteiligten ist klar, dass die Ausgangslage für das Rennen nun alles andere als optimal ist.

Während Audi bis zum Start der Qualifikation noch wie ein sicherer Punktekandidat aussah, spricht nach dem Qualifying nun vieles dafür, dass es auch in Monaco wieder nicht mit dem zweiten Top-10-Ergebnis in dieser Saison klappen wird.

Die bislang einzigen zwei Audi-Zähler in diesem Jahr holte Bortoleto als Neunter beim Auftakt in Melbourne. Das ist inzwischen knapp drei Monate her.

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