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"Schlechter Schwung": Frederic Vasseur stellt sich hinter Leclerc

Charles Leclerc steckt in der Formel-1-Saison 2024 in einem Tief - Doch der Monegasse erhält Rückendeckung von seinem Teamchef

Charles Leclerc, Ferrari, Frederic Vasseur, Team Principal and General Manager, Scuderia Ferrari

Seit dem Sieg bei seinem Heimrennen in Monaco ist der Knoten bei Charles Leclerc geplatzt. Der Ferrari-Pilot hatte in den vergangenen vier Grands Prix keine Chance, seinen Stempel aufzudrücken: Einmal fiel er aus, zweimal schaffte er es nicht einmal in die Top 10 und nur in Spanien holte er als Fünfter ein paar Punkte. Der Schwung von Monte Carlo verpuffte sofort.

Dennoch erhält der 26-Jährige bei Ferrari viel Unterstützung, vor allem von seinem Teamchef Frederic Vasseur. "Wir können keine allgemeinen Schlüsse ziehen, was passiert ist", stellt der Strippenzieher der Italiener klar. "Wir müssen uns die Details ansehen. Ich glaube, das Auto war in den letzten beiden Rennen nicht einfach zu fahren."

Die Fahrer standen also vor einer großen Herausforderung, die Carlos Sainz aber deutlich besser meisterte als sein Teamkollege. Während Leclerc in vier Rennen nur einmal punktete, fuhr Sainz in Österreich auf das Podium, holte in Spanien und Großbritannien zwei Top-10-Platzierungen, schied in Kanada aber ebenso wie Leclerc aus.

"Das Auto hat den Fahrern viel abverlangt", fährt Vasseur fort. "Charles hatte am Freitag [in Silverstone] ein neues Paket. Er musste ins Auto springen, wir haben das dritte Training im Nassen ausgelassen und er musste ins Qualifying mit einem Auto, das er noch nie zuvor gefahren ist. Bis Kurve 13 lief es gut, er war sogar schneller als [George] Russell bis Kurve 13."

Laut Vasseur war das aber auch schon das Limit des Autos, das bei den schwierigen Bedingungen in Großbritannien schwer zu fahren war. "Dann macht man mehr Fehler, als wenn alles unter Kontrolle ist", so Vasseur weiter. "Wenn du eine schlechte Situation erlebst, hast du als Fahrer das Bedürfnis, das auszugleichen. Aber das ist ein Fehler des Teams, des Fahrers, von allen, weil man das nicht kompensieren kann."

Vasseur mahnt die Fahrer, das Limit des Autos zu respektieren, auch wenn einmal etwas schief geht. In Silverstone macht Vasseur die Startposition für das mäßige Abschneiden von Ferrari mitverantwortlich, denn Leclerc habe hinter Lance Stroll viel Zeit verloren. So war es dem Spanier nie möglich, Sainz oder Max Verstappen einzuholen.

"Das ist Teil des Problems, aber ich hatte ein langes Gespräch mit Charles und wir sind uns einig", so Vasseur weiter. In der Gesamtwertung führt Verstappen die Weltmeisterschaft mit 255 Punkten deutlich an. Dahinter folgt Lando Norris mit 171 Zählern. 21 Punkte dahinter liegt Leclerc vor Sainz, der nur vier Zähler hinter seinem Teamkollegen liegt. Oscar Piastri komplettiert die Top 5.
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