Schrecksekunde bei Pirelli-Test: Arvid Lindblad fliegt mit Aquaplaning ab
Arvid Lindblad flog am Mittwoch im Rahmen eines Pirelli-Reifentests in Suzuka ab: Dem Rookie wurde Aquaplaning bei schwierigen Bedingungen zum Verhängnis
Im Trockenen war Suzuka für Arvid Lindblad kein Problem
Foto: LAT Images
Formel-1-Rookie Arvid Lindblad hat am Mittwoch nach dem Grand Prix von Suzuka mit seinem Racing-Bulls-Boliden einen Unfall gebaut und die Front des VCARB 03 beschädigt. Der Brite war beim Reifentest von Hersteller Pirelli abgeflogen, der in dieser Woche einen Regentest auf der Formel-1-Strecke in Japan abhält.
Neben den Racing Bulls ist auch Red Bull noch in Suzuka geblieben, um Pirelli beim Testen der neuen Reifen zu unterstützen. Da es am Dienstag und Mittwoch regnete, konnten die Italiener dabei die Gelegenheit nutzen, um weiter an den Intermediates und Regenreifen zu forschen.
Am Mittwoch wurde das Treiben jedoch durch einen Unfall von Lindblad unterbrochen, der mit seinem Auto Aquaplaning bekam und in die Streckenbegrenzung rutschte. Dabei wurde die Front seines Fahrzeugs beschädigt, allerdings nicht so stark, dass der Rookie das Programm am Nachmittag nicht hätte fortsetzen können.
Lindblad hatte am zweiten Tag einen Run auf Trockenreifen und einen auf Intermediates absolviert, bei dem es zum Unfall kam. Später war er noch für vier Runs auf Regenreifen unterwegs und fuhr insgesamt 299 Kilometer.
Am Vortag war Teamkollege Liam Lawson im Einsatz, der zwölf Runs auf Regenreifen und vier Runs auf Intermediates gefahren war und auf 378 Kilometer kam.
Am Dienstag hatten Lawson und Red-Bull-Pilot Isack Hadjar zunächst ein Programm auf Regenreifen absolviert, nachdem die Strecke aufgrund heftiger Regenfälle in der Nacht noch ziemlich nass war. Die Reifen wiesen dabei auch teilweise ein anderes Profil als die regulären homologierten Regenpneus auf.
Da die Strecke am Nachmittag langsam abtrocknete, ging man zu Intermediates über, bevor ein weiterer Regenschauer dem Treiben ein Ende bereitete. Hadjar, der auch am heutigen Mittwoch noch einmal im Einsatz war, spulte dabei an Tag eins in seinem RB22 69 Runden (401 Kilometer) ab. An Tag zwei legte er noch einmal 197 Kilometer in 34 Runden nach.
Teamkollege Max Verstappen war bei den Testfahrten nicht im Einsatz.
Pirellis Entwicklungstestprogramm wird während der Formel-1-Pause fortgesetzt. Ein weiterer Regenreifentest ist für den 9. und 10. April in Fiorano mit Ferrari geplant, während in der darauffolgenden Woche, am 14. und 15. April, ein Slicktest am Nürburgring mit Unterstützung von Mercedes und McLaren stattfinden wird.
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