Sebastian Vettel: Coronakrise kein Grund für eine Imagepolitur

Sebastian Vettel will sein Image nicht durch einen öffentlichen Gehaltsverzicht aufbessern und sieht in der Pause eine Chance für Ferrari

Sebastian Vettel: Coronakrise kein Grund für eine Imagepolitur

Während einige Fahrer der Formel 1 in Zeiten der Coronakrise auf Gehalt verzichten, um ihr Team zu entlasten, war von Sebastian Vettel noch keine entsprechende Meldung zu hören. Zwar gab es Gerüchte über eine Gehaltskürzung des Ferrari-Stars, doch öffentlich machen würde er einen solchen Schritt ohnehin nicht.

"Solche Entscheidungen habe ich bislang immer privat gehalten und ich werde das Thema auch jetzt nicht nutzen, um mein Image aufzupolieren", betont der Deutsche gegenüber 'F1 Insider'. Stattdessen will er es mit seinem Team besprechen und abwarten, wie die Saison 2020 überhaupt aussehen wird.

Er selbst könnte aber sofort ins Auto steigen und mit der Saison loslegen, so fit fühlt er sich. Vettel sieht die Auszeit jedoch auch als Chance für das Ferrari-Team, möglichen Boden auf die Konkurrenz gutzumachen, denn bei den Testfahrten sahen die Roten nicht so konkurrenzfähig aus wie erhofft.

Zwar werden die Autos derzeit nicht weiterentwickelt, "aber natürlich steht der Kopf nicht still", sagt Vettel. Er hofft, dass sich in der Auszeit genügend Geistesblitze ansammeln, um nach Beendigung dieser das Auto verbessern zu können.

Trotzdem bleibt er vorsichtig: "Wenn alles wieder aufgesperrt ist, heißt das allerdings nicht, dass neue Teile gleich aus dem 3D-Drucker flutschen. Das dauert dann schon noch."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Norman Fischer