Sebastian Vettel findet: Stallorder hat in der Formel 1 nichts verloren

Sebastian Vettel ist kein Freund von Stallorder in der Formel 1 und findet, dass Sergio Perez in Mexiko gewinnen sollte, wenn er es aus eigener Kraft schaffen kann

Sebastian Vettel findet: Stallorder hat in der Formel 1 nichts verloren

Darf Sergio Perez sein Heimrennen in Mexiko gewinnen? Diese Frage beschäftigte die Formel 1 am Donnerstag. Viele sind sich sicher, dass der Mexikaner auch beim Heimspiel Platz machen müsste, sollte sich Max Verstappen hinter ihm befinden, der sich im engen WM-Duell mit Lewis Hamilton befindet.

Sebastian Vettel würde sich wünschen, dass "Checo" in dem Fall aber gewinnen darf und nicht zurückgepfiffen wird: "Ich bin kein Freund von Stallorder", sagt er.

Vettel macht noch einmal einen Unterschied zwischen Teamtaktik, bei dem ein Fahrer den anderen taktisch vorbeilässt, weil dieser auf einer anderen Strategie ist, die Position aber noch im selben Rennen wiederbekommt, und einer echten Stallorder, bei der ein Fahrer seine Position zugunsten eines anderen aufgeben muss.

"Auch wenn die Situation vielleicht logisch sehr einfach zu erklären ist, halte ich es für schlecht und bin immer dafür, niemals eine Stallorder zu haben. Niemand mag das."

Er findet: "Wenn Checo vorne ist, dann sollte Checo auch vorne bleiben." Doch Vettel glaubt nicht, dass das passieren wird. Im Zweifel würde Perez Verstappen vorbeilassen müssen. Das sei aber nicht nur eine Sache bei Red Bull: "Auch Valtteri [Bottas] war schon in der Position. Das ist nicht schön."

Fans von Vettel dürften sich beim Thema Stallorder noch an das Malaysia-Rennen 2013 erinnern, als Vettel sich damals der Teamorder bei Red Bull widersetzte und seinen Teamkollegen Mark Webber überholte, um das Rennen zu gewinnen. "Multi 21" ist auch Jahre später noch ein bekanntes Schlagwort.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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