Sebastian Vettel glaubt nicht an einen Ausstieg von Red Bull

Der frühere Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel rechnet nicht damit, dass der Energydrink-Hersteller seine beiden Formel-1-Teams zurückziehen wird.

Doch genau dieses Szenario steht seit geraumer Zeit im Raum. Denn weder Red Bull noch Toro Rosso verfügen über einen Motorenvertrag für die Formel-1-Saison 2016. Und langsam wird die Zeit knapp. Ein Ausstieg wird immer wahrscheinlicher.

Vettel aber glaubt nicht, dass es so weit kommen wird. „Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen“, sagt er vor dem Großen Preis von Russland und merkt an: „Ich hoffe, dass sie dem Sport erhalten bleiben.“

„Die letzten zehn Jahre war Red Bull immer dabei und davor schon in der Formel 1 vertreten.“ Ein Rückzug beider Teams käme einem „großen Schock“ für den gesamten Sport gleich, meint Vettel.

Wird Ferrari zum Retter von Red Bull?

Der Deutsche fuhr von 2009 bis 2014 für Red Bull und führte den Rennstall zu insgesamt vier WM-Titeln und etlichen Siegen.

Kurioserweise könnte Vettels aktueller Arbeitgeber Ferrari den Red-Bull-Rückzug verhindern, indem das italienische Traditionsteam ab 2016 als Motorenlieferant auftritt.

Was Vettel davon halten würde? „Um ehrlich zu sein: Ich bin froh, nur der Kutscher zu sein und nicht die Entscheidung treffen zu müssen. Ich denke nämlich, es ist keine einfache Entscheidung.“

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