Sebastian Vettel hadert mit VSC-Pech: "Wäre ein anderes Rennen geworden!"

Sebastian Vettel verpasste beim Formel-1-Rennen in Brasilien die Punkte, was auch an reichlich Pech mit einer virtuellen Safety-Car-Phase lag

Sebastian Vettel hadert mit VSC-Pech: "Wäre ein anderes Rennen geworden!"

Für Sebastian Vettel blieb das Formel-1-Rennen in Brasilien schlussendlich ohne Zählbares. Der Heppenheimer verpasste als Elfter knapp die Punkte, auf Lando Norris vor ihm fehlten nur 1,2 Sekunden. Die für ihn und sein Aston-Martin-Team ungünstige Wendung nahm das Rennen kurz nach seinem ersten Boxenstopp, als Vettel schlicht und ergreifend Pech hatte.

Denn kurz nachdem Vettel in Runde 28 erstmals seine Reifen hatte wechseln lassen, kam es zu einer Phase mit virtuellem Safety-Car. Ausgerechnet Vettels Teamkollege Lance Stroll hatte Teile auf der Strecke verteilt, nachdem er früher im Rennen mit Yuki Tsunoda kollidiert war.

Diese Gelegenheit nutzte Alpine-Pilot Esteban Ocon zu seinem Boxenstopp, wodurch der Franzose weniger Zeit verlor und an Vettel vorbeikam. "Wir waren heute eigentlich in einer guten Position, um Punkte zu holen, aber das virtuelle Safety-Car hat uns nicht geholfen und ich habe meinen Platz an Esteban verloren. Ohne das wäre es ein anderes Rennen geworden", ist Vettel überzeugt.

Vettel chancenlos gegen Alpine: "Waren nicht schnell genug"

Der Start verlief für Vettel ziemlich optimal. Von Platz neun war er ins Rennen gegangen, und obwohl Lewis Hamilton zügig an ihm vorbeikam, lag Vettel nach der ersten Runde schon auf Platz sieben. Unter anderem der Reifenschaden von Norris spülte ihn nach vorne.

Diesen siebten Platz konnte er auch einige Runden halten, ehe in Runde 18 zunächst Pierre Gasly und zwei Umläufe später auch Daniel Ricciardo vorbeizogen. Doch mit Platz neun in diesem Moment lief alles nach Plan, er lag vor Ocon und Fernando Alonso. Aber dann kamen die Boxenstopps.

Danach fand sich Vettel kurzzeitig hinter Williams-Pilot George Russell wieder, den er allerdings recht schnell überholen konnte. Auch an Yuki Tsunoda kam er vorbei. Von hinten drohte in Person von Alonso jedoch schon die nächste Gefahr. Den Spanier konnte er nicht halten. "Wir waren einfach nicht schnell genug", konstatiert er.

Danach probierte Aston Martin einen zweiten Boxenstopp, doch auch die danach besseren Reifen führten Vettel nicht mehr in die Punkte. "Wir haben alles versucht, sogar eine Zweistoppstrategie statt einen Stopp. Wir waren am Ende nah dran an Lando, um einen Punkt zu holen, wir haben ihn in den letzten Runden gejagt, aber es war nicht eng genug", schildert Vettel: "Wir haben getan, was wir konnten."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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