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Sebastian Vettel: Kein Selfie mit dem "Mexiko-Stig"

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel freute sich zwar über Platz zwei, doch das Podium beim Mexiko-Grand-Prix konnte er nicht gänzlich genießen - Kritik an Siegerpokal

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Sebastian Vettel: Kein Selfie mit dem "Mexiko-Stig"

Das Podium im Foro-Sol-Stadion in Mexiko zählt zu einem der emotionalsten und atmosphärisch schönsten im gesamten Formel-1-Kalender, überboten wohl nur durch die Podiumszeremonie in Monza. Umso pompöser wurden die Top 3 in diesem Jahr von den Organisatoren gefeiert. Nur ein vierter Teilnehmer störte die Zeremonie.

"Das war richtig cool", schwärmte Sebastian Vettel nach der Siegerehrung. Nur das offizielle Maskottchen des Rennens störte ihn: "Ich mag diesen Selfie-Kerl nicht und habe ihn deshalb weggeschubst!" Tatsächlich drängte sich der im schwarz-goldenen Rennanzug mit weißem Helm gekleidete "Mario Achi" auf das Siegerbild.

Der mexikanische "Stig" - eine Figur aus der britischen TV-Serie "Top Gear", dessen Person unter dem weißen Helm anonym bleibt - machte sich mit seinem Auftritt auf dem Podium beim Ferrari-Star unbeliebt: "Ich mache sowieso nie gern Selfies." Außer mit Angela Merkel, wie er erst kürzlich verriet.

 

"Mir hat das Podium eigentlich wirklich gut gefallen, auch wie das Auto hochgefahren wurde. Das war wirklich cool. Auch wie das gesamte Stadion und die Menge involviert wurde. Nur den Selfie-Kerl mochte ich nicht." Das war jedoch nicht der einzige Kritikpunkt des Heppenheimers nach seinem zweiten Platz.

"Auch die Trophäen", wiederholt Vettel außerdem die Debatte über die Pokale. Bereits in der Vergangenheit äußerten die Fahrer, darunter auch Lewis Hamilton, ihren Unmut über die Optik der Siegertrophäen. "Es ist so schade, weil sie wirklich sehr große Anstrengungen betreiben für das Rennen ..."

Nachsatz: "Und dann haben wir diese scheußlichen Trophäen, die langweilig aussehen. In Zukunft könnte man doch etwas traditionell Mexikanisches nehmen. Da steht ja überall Heineken drauf! Das braucht man wirklich nicht auf einem Pokal. Wir sollten wieder solche vergeben, wie die früher, als die Formel 1 zum ersten Mal hier gefahren ist."

Mit Bildmaterial von LAT.

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