Sebastian Vettel mit Rückstand in Q2: "Kann ich mir nicht erklären"

Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel erklärt, warum er im Qualifying zum Eifel-Grand-Prix auf dem Nürburgring nicht über Formel-1-Startplatz elf hinauskam

Sebastian Vettel mit Rückstand in Q2: "Kann ich mir nicht erklären"

Fast vier Zehntelsekunden fehlten Sebastian Vettel heute zu einem Top-10-Startplatz im Eifel-Grand-Prix auf dem Nürburgring (Formel 1 2020 im Liveticker verfolgen!). Warum sein Rückstand im Qualifying so gewaltig ausgefallen ist, das weiß der Ferrari-Fahrer aber nicht zu sagen: "Ich habe ziemlich viel Zeit im ersten Sektor verloren, was ich mir nicht erklären kann", so meint er bei 'Sky'.

Generell habe er sich mit seiner Runde von 1:26.738 Minuten in Q2 wohlgefühlt, sei "soweit zufrieden gewesen", sagt Vettel und ergänzt bei 'RTL': "Vielleicht waren die Reifen bei mir nicht so auf Temperatur, aber es hat sich eigentlich ganz in Ordnung angefühlt und nicht so, als wären da noch Welten mehr gegangen."

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
1/6

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
2/6

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000, spins on track
Sebastian Vettel, Ferrari SF1000, spins on track
3/6

Foto: Charles Coates / Motorsport Images

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
4/6

Foto: Zak Mauger / Motorsport Images

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
5/6

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
6/6

Foto: Charles Coates / Motorsport Images

Platz elf in der Startaufstellung, exakt 0,374 Sekunden hinter P10, das trifft Vettel auch aus anderen Gründen nicht so hart: "Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass wir so weit hinten stehen." Tatsächlich ist Vettel 2020 erst drei Mal in bisher zehn Rennen überhaupt aus den Top 10 losgefahren.

Ferrari-Abstimmung mit viel Abtrieb

P11 sei unter diesen Umständen "vielleicht gar nicht so schlecht", meint der viermalige Formel-1-Weltmeister. "Auf elf können wir uns die Reifen aussuchen."

Vettels Teamkollege Charles Leclerc war in Q2 um eine halbe Sekunde schneller und stellte den Ferrari SF1000 schließlich auf Position vier in die zweite Startreihe. Und Vettel liefert die Begründung dafür: "Wir fahren hier mit maximalem Abtrieb. Das haben wir zuletzt wahrscheinlich in Ungarn gemacht. Wir wissen: Unter diesen Umständen ist das Auto ein bisschen stärker."

Von einer konkreten Zielsetzung für das Rennen will Vettel aber nichts wissen. "Mal schauen, was morgen drin ist", meint er schlicht. "Im Moment rechne ich gar nicht, ich lasse mich einfach überraschen. Und versprechen kann ich nix. Es wird aber auf jeden Fall alles probiert."

"Das Rennen wird sicher unterhaltsam. Es ist eine gute Strecke", sagt Vettel und schmunzelt: "Es wäre schön, wenn wir vor der letzten Kurve nach links abbiegen würden, auf die Nordschleife. Ich glaube, das wird immer ein Traum bleiben."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
F1-Qualifying Nürburgring 2020: So hat Hamilton die Pole verloren
Vorheriger Artikel

F1-Qualifying Nürburgring 2020: So hat Hamilton die Pole verloren

Nächster Artikel

Lenkung seit Silverstone verändert: Hülkenbergs erste Runden "Geeiere"

Lenkung seit Silverstone verändert: Hülkenbergs erste Runden "Geeiere"
Kommentare laden