Sebastian Vettel: Neuer Vorschlag für Qualifying-Format ist eine „Scheißidee“

Der Vorschlag von Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt, wie das Qualifying künftig aussehen könnte, findet bei Sebastian Vettel und seinen Fahrerkollegen nur wenig Anklang.

Der Brite und der Franzose wollen nämlich, dass die Pole-Position-Zeit aus den zwei jeweils schnellsten Runden aus jeder Session errechnet wird. Eine Rückkehr zum alten Modus von 2015 lehnen sie ab.

Schön langsam hat man in der Formel 1 aber die Nase voll, wie Mercedes-Teamchef Toto Wolff gerade erst unverblümt erklärte.

Sebastian Vettel wurde noch etwas deutlicher.

Bildergalrie: Der Grand Prix von Bahrain

„Gehen wir doch in den Zirkus“, sagte der Ferrari-Pilot bei Sky, als er nach seiner Meinung zu dem Vorschlag gefragt wurde.

„Das ist gut, wenn du etwas völlig zufälliges haben willst, aber in der Formel 1 sollte es um Racing gehen. Es ist eine Scheißidee.“

Vettel ist mit dieser Meinung nicht alleine, auch wenn andere es weniger drastisch ausdrücken.

 

Sein ehemaliger Red-Bull-Racing-Teamkollege Daniel Ricciardo glaubt ebenfalls nicht, das dieses System in der Formel 1 funktionieren würde.

„Qualifying ist eine Runde, diese eine perfekte Runde“, sagte der Australier. „Eine Gesamtzeit klingt eher nach Langstreckenrennen oder ähnlichem. Ich fände das nicht so toll.“

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McLaren-Pilot Jenson Button ist einfach nur für eine Änderung: weg vom jetzigen Format.

„Wir probieren es einfach aus. Das ist alles, was ich sagen kann. Es ist besser als das jetzige Format. Ich glaube, alles ist besser als das.“

„Ich denke, wenn die Fahrer mit geschlossenen Augen fahren würden, wäre es besser.“

 

Ganz neu ist die Idee von Eclestone und Todt allerdings nicht. Schon 2005 gab es ein ähnliches Qualifying-System, bei dem die Zeiten aus zwei schnellen Runden vom Samstag und Sonntag zusammengezählt wurden.

Das Ganze dauerte sechs Rennen, dann wurde es wieder ad acta gelegt – bis jetzt.

Mit Informationen von Pablo Elizalde

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