Sebastian Vettel: Trennung von Red Bull und Renault wäre „traurig“

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Sebastian Vettel: Trennung von Red Bull und Renault wäre „traurig“
Jamie Klein
Autor: Jamie Klein
Übersetzung: Stefan Ehlen
17.09.2015, 18:20

Sebastian Vettel meint, die wahrscheinliche Aufhebung der Partnerschaft zwischen seinem ehemaligen Team Red Bull und Motorenlieferant Renault wäre „traurig“. Vettel hofft, Renault bleibt der Formel 1 erhalten.

Renault Sport F1, Logo
3. Sebastian Vettel, Scuderia Ferrari
Renault-Motor für die Formel-1-Saison 2015
Sebastian Vettel, Ferrari SF15-T, wird überholt von Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB11, nachdem
Renault Sport F1
Pierre Gasly, Red Bull Racing RB11, Testfahrer
3. Sebastian Vettel, Ferrari

Das Verhältnis zwischen Red Bull und Renault hat in den vergangenen Monaten schwer gelitten. Denn der Antriebsstrang des französischen Zulieferers ist im Vergleich zu den Motoren von Mercedes und Ferrari einfach nicht konkurrenzfähig. Deshalb belegt Red Bull derzeit auch nur den vierten Platz in der Konstrukteurswertung.

Eine Vertragsauflösung scheint unmittelbar bevorzustehen. Und Red Bull könnte zur Formel-1-Saison 2016 zurück zu Ferrari-Motoren wechseln.

Der ehemalige Red-Bull-Fahrer Vettel zeigt sich angesichts dieser Entwicklungen enttäuscht, dass die Zusammenarbeit vor dem Ende steht. Er meint: Renault verdient mehr Anerkennung für die gemeinsamen Erfolge in der V8-Ära.

Vettel erinnert an Renault-Erfolge

„Es ist schon traurig“, sagt Vettel. „Ich war schließlich über weite Strecken der Partnerschaft mit dabei. Wir hatten einige sehr erfolgreiche Jahre. Aufgrund der aktuellen Situation gerät das aber in Vergessenheit.“

Der Deutsche hat bei Red Bull insgesamt vier WM-Titel und 38 Grands-Prix-Siege mit Renault-Motoren erzielt, ehe er zur Formel-1-Saison 2015 zu Ferrari wechselte.

„In der Vergangenheit hat Renault fantastische Arbeit geleistet und Red Bull einen starken Motor hingestellt. Außerdem waren sie führend bei Technologien wie dem angeblasenen Diffusor, was zu dieser Zeit notwendig war, um konkurrenzfähig zu sein. Renault war einer der besten und fortschrittlichsten Motorenlieferanten.“

„All diese Errungenschaften von Renault scheinen nun vergessen zu werden. Daher hoffe ich, sie bleiben dem Sport erhalten“, sagt Vettel. Im Raum steht in der Tat eine Übernahme des Lotus-Rennstalls durch Renault. Das französische Unternehmen könnte dadurch wieder als reines Werksteam an den Start gehen.

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