Sebastian Vettel und Ferrari: „Wir wollten mehr“

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Sebastian Vettel und Ferrari: „Wir wollten mehr“
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen , German Editor
20.03.2016, 11:39

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und Ferrari schnupperten beim Saisonauftakt in Melbourne am Sieg, mussten sich aber doch wieder Mercedes geschlagen geben.

Podium: 3. Sebastian Vettel, Ferrari
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Ferrari
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, fährt eine weite Linie
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H

Entsprechend betrachtet Vettel das Rennergebnis mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Natürlich hast du hohe Erwartungen, wenn du schon im Jahr davor eine starke Saison hattest. Wir wollten die Lücke schließen“, so der Deutsche.

„Am Samstag waren wir recht weit weg, am Sonntag war es deutlich besser. Aber wenn du den Sieg schon riechen kannst, ist es schade, dass es sich nicht ausging. Alles in allem war es zwar okay, aber wir wollten mehr.“

Bildergalerie: Sebastian Vettel beim Formel-1-Auftakt in Melbourne

Immerhin: Vettel und Ferrari reisen mit einem dritten Platz und 15 wichtigen WM-Punkten aus Melbourne ab. Doch Mercedes zieht nach dem Doppelsieg durch Nico Rosberg und Lewis Hamilton schon jetzt wieder in der Formel-1-Gesamtwertung davon.

„Wir geben wirklich alles, um die Mercedes-Dominanz zu beenden“, meint Vettel. „Noch sind wir nicht so weit, aber wir kommen da hin.“

 

„Mit der Leistung in Australien dürfen wir zufrieden sein. Auch, weil wir wissen, dass wir uns noch steigern können. Zumal Melbourne keine besonders gute Strecke für uns ist. Insgesamt nehmen wir daher viel Positives aus Melbourne mit.“

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene wiederum zeigt sich geknickt: „Unterm Strich kann man nicht zufrieden sein, denn wir haben verloren. Aber so ist es im Motorsport.“

„Wir haben immerhin ein recht solides Renntempo. Das können wir festhalten. Daher dürfen wir nicht aufgeben oder lockerlassen, sondern müssen es gleich in Bahrain wieder probieren.“

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