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"Sehr genossen": Wie Lance Stroll sein GT3-Debüt im Aston Martin bewertet

Lance Stroll hat am vergangenen Wochenende sein GT3-Debüt absolviert: Zwar bot das Ergebnis noch Luft nach oben, doch der Formel-1-Pilot hat offenbar Blut geleckt

"Wenn es der Kalender erlaubt": Lance Stroll kündigt weiteren GT3-Start an

Lance Stroll hat sein GT3-Debüt "sehr genossen"

Foto: SRO Motorsports Group

Das GT3-Debüt von Aston-Martin-Pilot Lance Stroll verlief sportlich gesehen nicht wie gewünscht: Der Kanadier belegte gemeinsam mit seinen Teamkollegen Mari Boya und Ex-Formel-1-Pilot Roberto Merhi den 48. Platz von 49 gewerteten Fahrzeugen, mit einem Rückstand von 13 Runden auf das siegreiche Schwesterfahrzeug.

Dennoch zog Stroll ein insgesamt zufriedenes Fazit. "Ich habe mein Debüt im Aston Martin Vantage GT3 sehr genossen, und trotz begrenzter Vorbereitung habe ich mich im Auto wohlgefühlt, die Pace war sehr ermutigend", resümiert der Formel-1-Pilot.

"Während meines Stints gehörte ich zu den Schnellsten, und mit jeder Runde wurde ich vertrauter mit dem Auto und konnte meine Rundenzeiten verbessern. Natürlich war das Rennen im Grunde schon vorbei, als ich meinen Stint begann, aufgrund mehrerer Probleme zuvor."

Was der Kanadier damit meint: Eine Reihe von Strafen, darunter eine Stop-and-Go-Strafe nach einer Kollision mit dem AF-Corse-Ferrari #50, hatte den in der Pro-Klasse gestarteten Aston Martin bereits frühzeitig aus dem Kampf um vordere Positionen geworfen, bevor Stroll in den letzten zwei Rennstunden ins Cockpit stieg.

Lance Stroll absolviert ein starkes GT3-Debüt

"Aber trotzdem war es großartig zu fahren, unter Rennbedingungen bei Nacht unterwegs zu sein und Erfahrung in einer hochkompetitiven Meisterschaft zu sammeln", lässt sich Stroll vom unglücklichen Resultat nicht die Freude an seinem GT3-Debüt nehmen.

"Ich möchte dem Team danken, dass sie diese Möglichkeit so kurzfristig ermöglicht haben und uns ein schnelles Auto bereitgestellt haben. Es hat großen Spaß gemacht!", gibt der Aston-Martin-Pilot zu. Auch seine Leistungen waren durchaus positiv zu bewerten.

Denn trotz begrenzter Erfahrung in der Dunkelheit, bedingt durch ein technisches Problem im Training, erzielte der 27-Jährige in dieser Schlussphase des Rennens den drittbesten Stint-Durchschnitt und fuhr zudem die achtschnellste Runde des gesamten Feldes.

Lance Stroll hatte "viel Spaß" im GT3-Boliden

Allerdings verlief auch sein eigener Stint nicht fehlerfrei: Der Kanadier erhielt eine Strafe wegen Überschreitens der Streckenlimits. Kurz vor Rennende lag er außerhalb der Top 40, ehe ihn sein Team anwies, das Fahrzeug vorzeitig an der Box abzustellen.

Dennoch hat Stroll offenbar Blut geleckt. "Ich hatte viel Spaß und freue mich darauf, bald mehr GT-Rennen zu fahren", kündigt der Formel-1-Pilot an. "Mal sehen, wann es der Kalender erlaubt, aber ich freue mich darauf, bald wieder den Vantage GT3 zu fahren."

Stroll könnte damit in die Fußstapfen von Max Verstappen treten: Der vierfache Formel-1-Weltmeister Max Verstappen tobt sich bereits seit längerer Zeit im GT3-Auto aus und wird in diesem Jahr sogar sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring feiern.

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