Sergio Perez ärgert sich: Singapur-Pole um 0,022 Sekunden verpasst

Sergio Perez freut sich zwar über den besten Startplatz seit Baku, hadert aber auch damit, dass er die Poleposition nur knapp verpasst hat

Sergio Perez ärgert sich: Singapur-Pole um 0,022 Sekunden verpasst
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Während Max Verstappen nach zwei abgebrochenen Runden nur von Startplatz acht aus ins Rennen gehen wird, hat zumindest Sergio Perez für ein gutes Red-Bull-Ergebnis beim Qualifying von Singapur gesorgt. Der Mexikaner steht am Sonntag in der ersten Startreihe und musste sich nur Charles Leclerc geschlagen geben.

Zum ersten Mal seit Baku steht Perez damit wieder in der ersten Startreihe - und genau zum ersten Mal seit diesem Rennen konnte er Verstappen im Qualifying-Duell wieder besiegen. "Er hat einen super Job gemacht", bescheinigt ihm Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko bei 'Sky'.

"Es ist natürlich schön, wieder vorne dabei zu sein, nachdem es in den letzten paar Rennen ein bisschen schwierig war", sagt der Mexikaner. "Ich bin also zufrieden - vor allem nach dem gestrigen Tag, an dem es nach einem weiteren schlechten Start ohne Informationen aussah. Ich bin froh, dass wir wieder da sind, wo wir hingehören."

Allerdings muss sich Perez auch ein wenig ärgern, denn seine zweite Poleposition in der Formel 1 verpasste er um nur 0,022 Sekunden. "Es ist nie schön, so nah an der Poleposition zu sein, weil es einen immer wieder auf die eigene Runde zurückbringt", sagt er. "Besonders auf einer so langen Runde weiß man, dass man hier oder dort hätte besser sein können."

Perez denkt etwa an Kurve 13, als er einen "großen Moment" beim Anbremsen hatte. "Ich bin froh, dass ich die Runde noch zu Ende fahren konnte, denn ich habe ziemlich viel Zeit verloren", sagt er. "Aber gleichzeitig hätte ich auch mehr verlieren können. Am Ende des Tages hat Charles heute einen besseren Job gemacht als wir."

"Ja, es ist ein bisschen enttäuschend, so nah an der Pole zu sein", ergänzt er. "Aber andererseits ist es ein gutes Ergebnis, und ich denke, wir sind in einer guten Position, um von dort aus zu kämpfen."

Das Rennen könnte aber schwierig werden, weil Red Bull keinen guten Freitag hatte und mit Problemen lange Zeit in der Garage stand. "Im Grunde genommen fahren wir morgen blind", sagt er nach dem Qualifying. "Wir haben nicht viele Informationen über den Longrun. Es wird interessant werden."

"Auf der Strecke scheint der Reifenabbau ziemlich hoch zu sein, und natürlich sind die Bedingungen - wir erwarten kurz vor dem Rennen ein wenig Regen - noch sehr ungewiss", so Perez. "Wir haben natürlich nicht viele Informationen, aber wir werden es morgen herausfinden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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