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Sergio Perez: Brauche nur ein gutes Rennen für das Momentum

Reicht ein gutes Rennen aus, um den Stein wieder ins Rollen zu kriegen? Der Ansicht ist zumindest Sergio Perez, der in Spanien aber schon eine Gridstrafe hat

Sergio Perez: Brauche nur ein gutes Rennen für das Momentum

Sergio Perez ist überzeugt, dass ein gutes Rennen für ihn ausreicht, um wieder das Momentum in die richtige Richtung zu lenken. Der Mexikaner war mit vier Podestplätzen in fünf Rennen relativ gut in die Saison gestartet, hatte zuletzt allerdings eine schwierige Phase hinnehmen müssen.

Nach Platz acht in Imola folgten zwei unfallbedingte Ausfälle in Monaco und Montreal, wobei er in beiden Qualifyings nicht einmal Q1 überstanden hatte. In der WM hat er bereits 87 Punkte Rückstand auf Teamkollege Max Verstappen und wird damit auch 2024 wohl keine Chance mehr auf den Titel haben.

Die Zahlen gegenüber Max Verstappen sind aber auch eindeutig: Perez hat alle elf Qualifyings (inklusive Sprint) in diesem Jahr gegen den Niederländer verloren und kam auch im Rennen nie vor ihm ins Ziel. Trotzdem belohnte ihn Red Bull mit einem neuen Vertrag bis 2026, weil die Leistungen für sie ausreichend waren. Zuletzt in Monaco und Kanada waren sie das aber nicht mehr.

 

Perez sagt, dass Red Bull nach Kanada "eine Menge Probleme gefunden" habe. "Das ist ein Wochenende, das wir im Grunde vergessen können, weil wir nicht nur ein Problem hatten. Wir dachten, wir hätten nur eines, aber als wir im Nachhinein geschaut hatten, gab es noch ein paar Probleme mehr. Es war einfach ein schlechtes Wochenende."

Doch Red Bull habe zusammen mit Perez in den letzten Tagen hart gearbeitet und sei den Problemen auf die Schliche gekommen. Das gibt ihm für die kommenden Rennen Mut: "Natürlich tut es weh, diese Reihe an schlechten Rennen zu haben, aber gleichzeitig ist es schön, wieder hier in Barcelona zu sein."

"Ich weiß, wenn ich hier ein gutes Rennen zeigen kann, dann kann ich auch mein Momentum zurückbekommen, das ich vor nicht allzu langer Zeit hatte."

Bessere Lage als im vergangenen Jahr

Die Ereignisse scheinen sich aber zu wiederholen. Auch im Vorjahr hatte Perez eigentlich einen guten Saisonstart, fiel dann aber ab Monaco stark ab. Doch er betont, dass die Situation eine ganz andere sei als noch vor zwölf Monaten: "Wir sind mit dem Auto und in Sachen Verständnis in einer viel besseren Position", glaubt er.

"Ich denke, dass wir letzte Woche versucht haben, mit dem Set-up zu viele Dinge auf einmal zu kompensieren, und es dadurch etwas schlechter gemacht haben", sagt Perez. "Wir sind eigentlich in einer besseren Situation, aber es gab zuletzt Probleme in den letzten paar Events, die uns ins Hintertreffen gebracht haben."

Apropos Hintertreffen: Das ist Perez auch für Barcelona bereits, denn der Red-Bull-Pilot wird am Sonntag eine Strafversetzung um drei Startplätze bekommen. Das ist eine Folge seines Unfalls in Kanada, beziehungsweise seiner Fahrt zurück an die Box mit beschädigtem Auto.

Kaputten Heckflügel nicht mitbekommen

Er selbst sagt, dass er dabei nichts anders hätte machen können, weil er den Ansagen seines Teams vertraut. Den kaputten Heckflügel hätte er in den Spiegeln nicht sehen können, weil die Spiegel durch die Bedingungen komplett verschmutzt gewesen seien. "Ich wusste also nichts von dem Schaden", behauptet er.

"Wir haben in der Vergangenheit ähnliche Vorfälle gesehen, aber da ist nichts passiert", ärgert er sich über die Strafe. "Wir waren daher ein wenig überrascht, aber es gibt nichts, was wir jetzt tun können."

Perez muss das Beste aus der Situation machen. Er weiß zumindest, dass Red Bull auf dem Papier der haushohe Favorit ist, weil der glatte Asphalt in Barcelona den Stärken des RB20 entgegenkommt. Probleme mit Bodenwellen und Randsteinen sollte es hier nicht geben.

Daher peilt Perez trotz seiner Gridstrafe ein Podium an. "Wenn wir in der Lage sind, das Team zu sein, das die meisten Punkte hier holt, dann wäre es gut", sagt er. Es wäre auf jeden Fall ein Befreiungsschlag nach den schwierigen letzten Wochen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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