Formel 1
Formel 1
02 Juli
-
05 Juli
Nächstes Event in
35 Tagen
16 Juli
-
19 Juli
Nächstes Event in
49 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächstes Event in
63 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächstes Event in
91 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächstes Event in
98 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächstes Event in
112 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächstes Event in
119 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächstes Event in
133 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächstes Event in
147 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächstes Event in
154 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächstes Event in
168 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächstes Event in
182 Tagen
Details anzeigen:

Sergio Perez: "Es war das schwierigste Jahr in meiner Karriere als Fahrer"

geteilte inhalte
kommentare
Sergio Perez: "Es war das schwierigste Jahr in meiner Karriere als Fahrer"
Autor:
Co-Autor: Alex Kalinauckas
07.05.2020, 12:32

Racing-Point-Pilot Sergio Perez blickt im exklusiven Interview auf die Pleite von Force India 2018 und seine Rolle dabei zurück - "Damals war ich wirklich enttäuscht"

Seit 2018 sitzt Formel-1-Pilot Sergio Perez für Racing Point am Steuer. Doch mit dem Team verbindet ihn eine weitaus längere Geschichte. Ohne den Mexikaner würde es in der Form wohl gar nicht existieren. Mit einer Millionenforderung an den Vorgänger Force India rettete er den Rennstall im Sommer 2018 vor dem Aus.

"Viele Leute, mit denen ich so viele Jahre lang zusammengearbeitet habe, drohten, ihre Arbeit zu verlieren", erinnert sich Perez im exklusiven Interview mit 'Motorsport.com'. Das damals hoch verschuldete Team um den indischen Unternehmer Vijay Mallya hätte seine Tore über kurz oder lang schließen müssen.

"Also musste ich etwas tun", sagt Perez. Er zog mit Hilfe der Firma Brockstone vor Gericht, die eine ausstehende Zahlung von 4,01 Millionen US-Dollar einklagte. Mercedes und der Force-India-Sponsor BWT schlossen sich mit eigenen Forderungen an, sodass die Insolvenz unausweichlich und der Weg für eine Übernahme frei war.

Perez fühlte sich von Medien ungerecht behandelt

Perez' Rolle dabei wurde nicht nur positiv wahrgenommen, was ihm zu schaffen machte. "Damals war ich wirklich enttäuscht, wie es in den Nachrichten dargestellt wurde - als ob ich... Sie sagten, ich versuche im Grunde genommen, mein Gehalt einzuklagen. Und das war zu der Zeit das Unwichtigste", wehrt er sich.

Das machte Perez auch seiner Crew klar: "Ich erinnere mich, dass ich kurz vor dem Qualifying zu meinen Mechanikern ging und ihnen sagte, dass ich es für sie, für alle ihre Kollegen, und nicht für mein Gehalt mache. Und sie schätzten das wirklich. Und das ist etwas, das uns wirklich als Team, als Familie zusammengeführt hat."

Rückblickend sei 2018 zwar "das schwierigste in meiner Karriere als Fahrer" gewesen, doch der Kampf um das Team und die vielen Arbeitsplätze habe sich gelohnt. "Großes Lob an alle dafür, denn das Beste wäre eigentlich gewesen, einfach weg- und woanders hinzugehen und sicherzustellen, dass man einen Job hat."

Einstieg von Aston Martin als große Chance für 2021

"Aber das hat niemand getan und darauf bin ich sehr stolz. So etwas habe ich in der Formel 1 noch nie gesehen, wie alle zusammengehalten haben", schwärmt der 30-Jährige. "Ich denke, diese Entschlossenheit ist das, was uns in Zukunft sehr erfolgreich machen wird." Dabei sei diese Saison der "wirklich große Test" für Racing Point.

Denn es ist das erste Jahr, in dem der Rennstall ein Auto auf Basis der neuen Eigentümer entwickelt hat, erklärt Perez. "Ich denke also, das sollte sich niederschlagen." Noch optimistischer ist er mit Blick auf 2021, wenn Aston Martin mit einsteigt: "Es ist eine großartige Geschichte, die wir in der Formel 1 erzählen werden."

Mehr über seine Erwartungen in Bezug auf Aston Martin, die Zeit bei Force India und eine Formel-1-Saison im Zeichen von Corona gibt es im kompletten Interview mit Sergio Perez, das am Sonntag auf unseren Schwesterplattformen 'Motorsport-Total.com' und 'Formel1.de' erscheint.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Panthera plant weiter Formel-1-Einstieg 2022: "Sind noch am Leben!"

Vorheriger Artikel

Panthera plant weiter Formel-1-Einstieg 2022: "Sind noch am Leben!"

Nächster Artikel

Abiteboul: Corona bringt andere Teams mehr in Gefahr als Renault

Abiteboul: Corona bringt andere Teams mehr in Gefahr als Renault
Kommentare laden