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Sergio Perez: "Habe bewiesen, dass ich zu den Besten gehöre"

Sergio Perez gibt sich nach den ersten fünf Saisonrennen selbstbewusst - Der Mexikaner erklärt zudem, wo er bei Cadillac noch den größten Aufholbedarf sieht

Sergio Perez: "Habe bewiesen, dass ich zu den Besten gehöre"

Sergio Perez hatte in Kanada ein gutes Wochenende

Foto: Sutton Images

Der Große Preis von Kanada endete für Sergio Perez am Sonntag mit einem Schreckmoment. Die Aufhängung an seinem Cadillac MAC-26 brach nach 39 Runden, sodass der Mexikaner die Zielflagge nach einem bis dahin starken Wochenende nicht sah.

Vor allem im Sprint am Samstag hatte Perez überraschend weit vorne im Mittelfeld mitgekämpft und am Ende mit einem 14. Platz überzeugt. Ohne eine Zehn-Sekunden-Zeitstrafe wäre er sogar auf P11 gelandet - unter anderem vor beiden Audis, einem Haas und einem Racing-Bulls-Auto.

"Ich bin sehr zufrieden mit meinen Leistungen und meinem Fahrniveau", resümiert der 36-Jährige selbst nach den ersten fünf Rennwochenenden seines Formel-1-Comebacks. "Ich bin froh, dass ich zurückgekommen bin und mir selbst bewiesen habe, dass ich zu den Besten gehöre", so Perez selbstbewusst.

Zwar holte der Mexikaner bislang noch keinen WM-Punkt. Das war im Cadillac zu Beginn des Jahres allerdings auch nicht zu erwarten, und so ist vor allem das interne Duell gegen Teamkollege Valtteri Bottas interessant. Der Finne kehrte 2026 ebenfalls nach einem Jahr Auszeit in die Startaufstellung zurück.

Im Direktvergleich hat Perez die Nase in allen Statistiken vorne. Im Sprintduell gegen Bottas steht es 3:0, in Qualifying- und Rennduell jeweils 3:2. Ohne den unverschuldeten Ausfall am Sonntag wäre Perez hier sogar mit 4:1 vorne, denn zum Zeitpunkt des Defekts lag er deutlich vor seinem Teamkollegen.

Während Perez daher mit seiner eigenen Leistung zufrieden ist, ist der MAC-26 aktuell noch kein Top-10-Auto. "Im Moment ist es zwar noch ein weit entferntes Ziel, aber wir wollen dieses Jahr Punkte holen", betont der Mexikaner dennoch angriffslustig.

"Ich denke, wir machen Fortschritte bei der Performance, was sehr positiv ist", sagt Perez, der jedoch auch einräumt: "Ich glaube, operativ gesehen haben wir noch große Defizite und erzielen nicht die gleichen Fortschritte wie bei der Leistung."

Auch das Wochenende in Kanada sei dafür wieder ein gutes Beispiel gewesen, berichtet der Vizeweltmeister von 2023. Aus mehreren Sessions habe man durch operative Fehler nicht das Maximum herausgeholt. "Wir erzielen nicht die bestmöglichen Ergebnisse", kritisiert Perez.

Die nächste Chance, es besser zu machen, hat Cadillac in einer Woche beim Großen Preis von Monaco.

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