Sergio Perez: Habe Verstappens kaputten Heckflügel gekriegt!

Die Red-Bull-Fahrer Sergio Perez und Max Verstappen erklären, in welchem Zustand ihre Formel-1-Heckflügel im Qualifying in Mexiko waren und warum

Sergio Perez: Habe Verstappens kaputten Heckflügel gekriegt!

Irgendwas stimmte nicht mit den Heckflügeln der beiden Red Bull RB16B von Sergio Perez und Max Verstappen zu Beginn des Formel-1-Qualifyings in Mexiko (das Rennen hier im kostenlosen Formel-1-Liveticker verfolgen!). Denn die Mechaniker umschwärmten die Autos und nahmen in letzter Sekunde noch Änderungen vor. Was genau aber steckt dahinter? Dazu äußern sich die Fahrer unterschiedlich.

Verstappen meint: "Die Flügel waren nach dem dritten Training gebrochen, also mussten wir sie reparieren. Beim Beginn des Qualifyings waren sie praktisch so gut wie neu."

Allerdings: Am Fahrzeug von WM-Spitzenreiter Verstappen war im Qualifying deutlich ein Streifen Klebeband zu sehen, der an der - in Fahrtrichtung - linken Außenkante des Flügels befestigt war.

Red Bull selbst widerspricht dieser Äußerung übrigens und verweist auf "Vorsichtsmaßnahmen", die man vor der Qualifikation ergriffen habe. Die Flügel seien aber nicht gebrochen gewesen, so wie es Verstappen formuliert hat. Und Risse seien keine aufgetreten.

Doch auch Perez deutet einen Schaden an, wenn er sagt: "Max hatte im dritten Freien Training ein Problem mit dem Flügel gehabt und das Team baute mir diesen Flügel [vor dem Qualifying] ein." Das habe Folgen für ihn gehabt, meint Perez weiter: "Von der ersten Runde an war das Auto nicht mehr so wie davor im dritten Freien Training."

Ergebnis: Es gelang beiden Red-Bull-Fahrern in der Qualifikation nicht, an ihre starke Form aus den Trainings anzuknüpfen. Verstappen beklagte sich fortwährend über zu wenig Grip an der Hinterachse und belegte 0,350 Sekunden hinter der Spitze P3. Perez, der das dritte Freie Training mit der Bestzeit beschlossen hatte, kam ein weiteres Zehntel hinter Verstappen auf P4 der Startaufstellung.

Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

geteilte inhalte
kommentare
Andreas Seidl: 2020 war P3 für McLaren leichter zu holen
Vorheriger Artikel

Andreas Seidl: 2020 war P3 für McLaren leichter zu holen

Nächster Artikel

Toto Wolff bestätigt: Vettel-Manöver am Start nicht mehr erlaubt

Toto Wolff bestätigt: Vettel-Manöver am Start nicht mehr erlaubt
Kommentare laden