Sergio Perez: Meine Leistung 2026 kommt nah an eine 10 heran!
Sergio Perez ist mit seiner Leistung für Cadillac im Reinen und würde sich an einer 10 sehen, die er sich aber nicht geben würde
Sergio Perez würde sich selbst ein gutes Zwischenzeugnis ausstellen
Foto: Sutton Images
Sergio Perez würde seinem Formel-1-Comeback bei Cadillac fast die perfekte Note geben. Der Mexikaner war mit dem Neueinsteiger 2026 zurück in die Formel 1 gekommen, nachdem er ein Jahr Auszeit eingelegt hatte, nachdem er Ende 2024 bei Red Bull wegen mangelnder Performance rausgeworfen worden war.
Bei Cadillac hilft Perez mit seiner Erfahrung beim Aufbau, auch wenn er noch keinen einzigen Saisonpunkt holen konnte. Trotzdem ist er mit seiner Leistung im Reinen. Nach einer Einschätzung seiner Performance gefragt, antwortet er: "Es ist schwer, da eine Zahl zu nennen."
"Natürlich gibt es Dinge, die ich hätte besser machen können, deshalb würde ich definitiv keine 10 geben, aber ich denke, es kommt nah heran", so der Mexikaner. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, seit ich zurück bin." Von der Redaktion bekam Perez im Übrigen die Durchschnittsnote 3,82.
Seinen Teamkollegen Valtteri Bottas, der ebenfalls ein Jahr an der Seitenlinie verbracht hatte, hatte er über weite Teile der Saison eigentlich im Griff. Zuletzt legte der Finne jedoch zu und gewann drei Qualifying-Duelle in Folge, sodass es "nur" noch 6:5 aus Sicht von Perez steht.
Bei den Rennduellen dominierten Ausfälle den Ausgang, doch wenn beide mal ins Ziel kamen, hatte Perez in der Regel die Nase vorn.
"Ich hatte anfangs einige Zweifel an meiner Rückkehr in den Sport, aber als ich zurückkam, war ich wirklich glücklich, weil es mir gelungen ist, mir selbst zu beweisen, dass ich immer noch zu den Besten da draußen gehöre", sagt der Cadillac-Pilot.
"Im richtigen Umfeld kann ich auf einem sehr hohen Niveau performen, und ich denke, das habe ich mir selbst bewiesen. Meine Rennpace war wirklich stark, genau wie mein Tempo im Qualifying. Es wurde von Mal zu Mal besser und ich bin sehr zufrieden."
Als größte Herausforderung bezeichnet der Routinier, wieder in den Rhythmus des Terminkalenders der Formel 1 zu kommen. "Anfangs absolvierte ich einen Test und bekam dann die Nachricht, dass ich zwei Tage später in einem anderen Land sein musste, und zwei Tage darauf wieder in einem anderen", schildert er.
"Wenn man sich daran wieder gewöhnt, neigt man dazu, zu vergessen, wie das Leben eines Formel-1-Fahrers aussieht - wie stressig und durchgeplant alles ist und dass man komplett nach Terminkalender lebt."
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