Sergio Perez nach P7: "Eines meiner besten Rennen überhaupt"

Racing-Point-Pilot Sergio Perez präsentiert sich nach dem Russland-Grand-Prix gut aufgelegt - Im Rennen wusste er stets um seine Limits

Sergio Perez nach P7: "Eines meiner besten Rennen überhaupt"

Hinter beiden Mercedes, einem Ferrari, beiden Red Bull und einem McLaren kam Racing-Point-Pilot Sergio Perez beim Grand Prix von Russland im Sochi Autodrom in Sotschi auf dem siebten Platz ins Ziel. Damit kann der Mexikaner ausgesprochen gut leben.

"Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden", äußert sich Perez nach den 53 Rennrunden gut aufgelegt. "Der Schlüssel war der Start. Der ist mir fantastisch gelungen und auch die erste Runde war gut. Insgesamt war es eines meiner besten Rennen überhaupt. Es war perfekt."

Fotos: Sergio Perez beim GP Russland

Ins Rennen gegangen war Perez vom elften Startplatz. Als es in Kurve 4 der ersten Runde zur Kollision zwischen Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) und Romain Grosjean (Haas) kam, in die auch Daniel Ricciardo (Renault) verwickelt wurde, kam der Mexikaner zusammen mit seinem guten Start direkt bis auf den siebten Rang nach vorn.

"Anschließend waren wir einfach geduldig und haben uns das Rennen gut eingeteilt", erinnert sich Perez und ist überzeugt, "zum richtigen Zeitpunkt attackiert und zum richtigen Zeitpunkt Reifen geschont" zu haben.

Viel mehr als der siebte Platz wäre für den Racing-Point-Piloten ohnehin nicht möglich gewesen: "Es hätte nichts gebracht, gegen die Red Bull, die speziell mit frischen Reifen sehr stark waren, zu kämpfen. Im Vergleich zu den McLaren und zu Magnussen waren wir aber ebenbürtig."

Der angesprochene Haas-Pilot Kevin Magnussen kämpfte in der Schlussphase des Rennens gegen Perez um die siebte Position. Weil er dabei aber in Kurve 2 die Strecke verließ, wurde ihm eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe auferlegt.

So brachte Perez den siebten Platz sicher ins Ziel. Magnussen fiel sogar noch hinter McLaren-Pilot Lando Norris (8.) zurück und kann sich über zwei WM-Punkte für P9 überhaupt nicht freuen. Stattdessen kritisiert er die Entscheidung der FIA heftig.

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Mit Bildmaterial von LAT.

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